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Schiri-Frust bei Kellermann

Frauenfußball-Bundesliga Schiri-Frust bei Kellermann

Am Sonntag war es soweit: Die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg kassierten mit dem 0:2 bei Turbine Potsdam ihre erste Saisonniederlage. Eine Niederlage, die nicht unverdient war – aber dennoch für Schiri-Ärger bei VfL-Trainer Ralf Kellermann sorgte.

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Sauer: Ralf Kellermann war mit der Leistung von Schiedsrichterin Moiken Wolk (r.) nicht zufrieden.

Quelle: imago sportfotodienst

Für Kellermann hat die Leistung der Schiedsrichterin Moiken Wolk aus Worms nicht den Erwartungen entsprochen. Schon im Vorfeld hatte der Coach darauf hingewiesen, dass es in dieser Partie auf Nuancen ankomme. „Es ist oft so, dass die Schiedsrichterinnen mit der Entwicklung des Frauenfußballs, gerade in den Spitzenspielen, nicht Schritt gehalten haben“, so der Wolfsburger Coach gestern.

So habe laut Kellermann die Unparteiische viele versteckte Fouls der Potsdamerinnen nicht geahndet: „Da wurde oft mit dem Ellenbogen gearbeitet, das war schon grenzwertig.“ Vor allem Angreiferin Alexandra Popp bekam das oft zu spüren. „Und über die Schwalbe von Tabea Kemme, die zum Freistoß und zum 0:1 führte, will ich gar nicht sprechen“, so Kellermann. Das die Gastgeberinnen für ihre robuste Gangart nur einmal, der VfL dagegen viermal Gelb sah, stieß ebenfalls auf Unverständnis.

Allerdings betont der Trainer auch, dass das alles nicht der Grund für die Niederlage gewesen sei. Auch nicht der Platz, der laut Kellermann einem Acker glich, „auf dem kein gutes Spiel zustandekommen konnte“. Das es nicht zum gewünschten Erfolg gereicht hatte, lag unter anderem daran, dass einige Leistungsträgerinnen müde wirkten, zumindest in der ersten Halbzeit nicht an ihre Normalform heran kamen. „Sicher auch noch Auswirkungen vom Algarve-Cup“, so der Coach.

Doch das 0:2 ist abgehakt, Kellermann und seine Spielerinnen schauen nach vorn – und das heißt auf das Punktspiel morgen(16 Uhr, AOK-Stadion) gegen den SC Sand. Kellermann: „Dort wollen unseren Spitzenplatz weiter festigen.“

dik

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