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Remis reicht: VfL steht im Achtelfinale

Frauenfußball – Champions League Remis reicht: VfL steht im Achtelfinale

Wolfsburg. Es gab keine Überraschung: Nach dem 3:0-Auswärtssieg im Hinspiel der Champions League beim FC Chelsea reichte den Fußballerinnen des VfL Wolfsburg am Mittwochabend im Rückspiel ein 1:1 (0:1), um ins Achtelfinale einzuziehen.

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Sie haben es geschafft: Die VfL-Frauen kamen am Mittwoch im Champions-League-Rückspiel gegen Chelsea vor knapp 2000 Fans zu einem 1:1 - und zogen damit ins Achtelfinale ein.

Quelle: Sebastian Bisch

Die Führung der Londonerinnen durch Eniola Aluko glich Sara Gunnarsdottir zehn Minuten vor Schluss aus.

Die Wolfsburgerinnen fanden nur sehr schwer ins Spiel. „In der ersten Hälfte ist das passiert, was wir vermeiden wollten und was ich meiner Mannschaft so nicht zugetraut hatte“, stellte Wolfsburgs Coach Ralf Kellermann fest. „Wegen des klaren Hinspielergebnisses haben wir 20, 30 Prozent weniger gemacht. Zudem war in unserem Spiel zu wenig Bewegung und die Körpersprache hat mir auch nicht gefallen“, kritisierte Kellermann sein Team. Höhepunkt war der Fehler von Isabel Kerschowski, die einen gewollten Rückpass zu Torhüterin Almuth Schult Chelsea-Angreiferin Aluko in die Füße spielte - 1:0 für die Gäste kurz vor der Pause.

Ohne Pechvogel Kerschowski (Kellermann: „Jeder darf mal einen groben Fehler machen“) ging es nach dem Wechsel weiter - und das mit einem besseren Auftritt der Gastgeberinnen. Lara Dickenmann rückte auf die Kerschowski-Position zurück, gemeinsam mit der eingewechselten Tessa Wullaert sorgte sie auf der linken Seite für Schwung. Eine Schrecksekunde mussten die Wolfsburgerinnen noch überstehen, als Karen Carney aus 18 Metern nur das Lattenkreuz des VfL-Tores traf.

Wer von den knapp 2000 Zuschauern dachte, dass Chelsea jetzt alles auf eine Karte setzen würde, um das 0:3 aus dem Hinspiel noch auszugleichen, sah sich getäuscht. Im Gegenteil, nach dem Seitenwechsel hatten die Wolfsburgerinnen die Partie im Griff und kamen schließlich zum verdienten Ausgleich. Ein schöner Ausgleich: Anna Blässe legte von der rechten Seite auf Gunnarsdottir zurück, die Isländerin traf in den Winkel zum 1:1. Am Ende ein gerechtes Unentschieden, das den Achtelfinaleinzug des VfL endgültig sicherte.

dik

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