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„Können stolz sein, aber Enttäuschung ist groß!“

Frauenfußball: Champions League „Können stolz sein, aber Enttäuschung ist groß!“

Die Enttäuschung war groß nach dem Schlusspfiff. Die meisten Spielerinnen des Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg lagen nach der 4:5-Niederlage im Champions-League-Finale gegen Olympique Lyon auf dem Rasen, ließen ein paar Tränen kullern, waren nach den 120 Minuten einfach nur platt.

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Sie grätschten und kämpften, aber es reichte nicht: Lena Goeßling (r.) und Alex Popp (l.) mussten sich Olympique Lyon und Pauline Bremer (M.) geschlagen geben.

Quelle: dpa

„Glückwunsch an Lyon. Es ist sehr hart, ein Spiel auf diese Art und Weise zu verlieren“, sagte Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann nach dem Elfmeterdrama. „Trotzdem können wir stolz auf diese Mannschaft sein, die es geschafft hat, das Spiel bis zum Ende offen zu halten“, so Kellermann weiter. „Aber im Moment ist die Enttäuschung sehr groß.“ Vor allem von der Mentalität seiner Schützlinge war er begeistert. „Wir haben alles getan gegen diesen starken Gegner. Spätestens nach unserem Ausgleich war es ein offenes Spiel.“

Das sah auch Nationalspielerin Lena Goeßling so. „Wir waren nahe dran, leider hat es nicht gereicht.“ Als der letzte Elfmeter verschossen wurde, „denkt man so ein Sch...“, so Goeßling. „Aber Respekt an alle, die in dieser Situation zum Elfmeter angetreten sind. Am Ende gehört eben auch ein bisschen Glück dazu. Wir machen keiner Spielerin einen Vorwurf. Wir sind als Mannschaft hergekommen und fahren auch als Mannschaft zurück.“

Alex Popp, die den späten Ausgleich erzielt hatte, meinte: „Wir haben ein richtig gutes Spiel gezeigt.“ Aber: „Dass wir kein frühes Gegentor bekommen wollten, ist leider nicht aufgegangen.“ Nach dem 1:1 sei noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft gegangen, „im Elfmeterschießen zu verlieren, ist einfach ärgerlich.“

von Dieter Kracht

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