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Popp trifft beim 6:1 und verletzt sich beim Jubeln

Olympia: Frauenfußball Popp trifft beim 6:1 und verletzt sich beim Jubeln

Sao Paulo. Gelungener Start für die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft ins Olympische Turnier. Mit dabei beim 6:1-Auftaktsieg gegen Simbabwe waren vom VfL Wolfsburg Almuth Schult, Isabel Kerschowski und Alexandra Popp sowie die eingewechselte Lena Goeßling. Lediglich Babett Peter musste zuschauen.

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Obenauf: Alexandra Popp, die das 2:0 erzielte, freute sich mit ihren Mitspielerinnen über ein 6:1 zum Olympia-Start.

Quelle: Fra/CITYPRESS24

„Es war ein Harakiri-Spiel“, meinte Angreiferin Popp nach der Partie. Die Wolfsburgerin, die in der 36. Minute mit einem Kopfball für das 2:0 gesorgt hatte, bekam auch die harte Gangart der Afrikanerinnen zu spüren, zog sich eine Verletzung an der rechten Hand zu. „Das ist aber beim Jubeln passiert“, schmunzelte die VfL-Stürmerin.

Zum Schmunzeln hatte dagegen Torhüterin Almuth Schult keinen Grund. Beim 1:2-Gegentreffer lenkte die 30-fache Nationalspielerin den Ball genau vor die Füße von Basopo, die keine Mühe hatte, den Schult-Fehler zum Anschlusstreffer zu nutzen. Ansonsten war die Torhüterin gegen den schwachen Kontrahenten fast beschäftigungslos.

Isabel Kerschowski beackerte die rechte Außenbahn, war lauffreudig, blieb aber mit etlichen Flanken an den gegnerischen Spielerinnen hängen. In ihrem erst neunten Länderspiel wurde die 28-jährige Mittelfeldspielerin in der 72. Minute ausgewechselt.

Die eingewechselte Goeßling fand relativ schnell in die Partie, hatte nach nur wenigen Minuten die Chance auf 4:1 zu erhöhen, scheiterte aber. Einen Scorerpunkt heimste die Mittelfeldspielerin ein. Ein Flanke, die für ihre Klubkollegin Popp gedacht war, drückte Simbabwes Eunice Chibanda zum 1:6-Endstand über die Linie.

Am Samstag (23 Uhr) geht es im zweiten Gruppenspiel gegen Australien. Das Team vom fünften Kontinent unterlag überraschend gegen Kanada mit 0:2.

dik

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