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Popp kann nicht helfen

Frauenfußball-Bundesliga Popp kann nicht helfen

Letztes Pflichtspiel für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg im Jahr 2014. Morgen (14 Uhr) will die Elf von Trainer Ralf Kellermann im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den SC Sand in die nächste Runde einziehen. Nicht helfen kann Alexandra Popp. Die Stürmerin ist angeschlagen.

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Der Siegeszug soll weitergehen: Im Pokal-Viertelfinale erwartet der VfL (v. l. Nilla Fischer, Jovana Damnjanovic, Babett Peter und Vanessa Bernauer) den SC Sand. Der Bundesliga-Spitzenreiter, auch in der Champions League weiter vertreten, ist Favorit. Alex Popp (kl. Bild) kann nicht helfen, weil sie angeschlagen ist, wird aber geehrt.

Quelle: Boris Baschin

Morgen müssen die Wolfsburgerinnen nicht nur weiterhin auf die schon länger angeschlagene Caroline Hansen, sondern auch auf Popp verzichten. Die Stürmerin klagte nach dem 3:0 gegen Hoffenheim über Oberschenkelprobleme, „hat deswegen die Woche nicht trainieren können“, so Kellermann. Wer für die Nationalspielerin in die Startelf rückt, will der Coach von den letzten Trainingseindrücken abhängig machen. Kellermann: „Zwar ist Alex nicht eins zu eins zu ersetzen, aber wir haben genug Möglichkeiten.“ Popp wird aber da sein, erhält noch die städtischen Ehren als Deutschlands Spielerin des Jahres durch Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Beim offiziellen Termin war sie verhindert gewesen.

Es ist das letzte Spiel für die Wolfsburgerinnen im Stadion am Elsterweg, ein Spiel, in dem die Rollen klar verteilt sind. Kellermann sieht es nicht anders: „Wir sind der Favorit. Ich erwarte, dass wir von der ersten Sekunde an keinen Zweifel aufkommen lassen.“ Der Coach ist sich sicher, dass seine Spielerinnen diese Forderung umsetzen werden, „schließlich wollen wir übers Halbfinale zum Endspiel nach Köln. Das ist unser Ziel.“

In der Punkterunde gewann der VfL beim SC Sand mit 4:0. Das Team aus Baden-Württemberg hat sich vergangene Woche durch das 4:2 über Schlusslicht Herford etwas Luft im Liga-Abstiegskampf verschafft.

Zudem hat der SC seit kurzem mit Sven Kahlert (früher 1. FFC Frankfurt) einen neuen Trainer. „Sand ist vom Papier her kein Abstiegskandidat. Sie haben mehr Qualität, als ihr zehnter Tabellenplatz aussagt“, meint Kellermann.

dik

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