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Pokalfinale: Favorit VfL Wolfsburg ist vorsichtig

Frauenfußball Pokalfinale: Favorit VfL Wolfsburg ist vorsichtig

Am Samstag (15 Uhr) wollen Wolfsburgs Fußballerinnen im Kölner Rhein-Energie-Stadion den Titel gegen den Überraschungsfinalisten SC Sand verteidigen. „Ich habe kein Problem damit zu sagen, dass wir der leichte Favorit sind“, sagt VfL-Trainer Ralf Kellermann. Aber: Pokal ist nicht Liga - eine Überraschung jederzeit möglich.

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Auf Biegen und Brechen: Babett Peter (hier im Luftduell im Ligaspiel gegen Sand) will morgen in Köln mit dem VfL den DFB-Pokal gegen den SCS.  Foto: Boris Baschin

Quelle: Boris Baschin

Angesichts des Wolfsburger Kaders ist das fast schon Understatement, auch die Statistik spricht für den VfL: Seit dem SC-Aufstieg 2014 haben die VfLerinnen alle fünf Vergleiche gewonnen.

Aber: Pokal ist nicht Liga. Und, so der Coach: „Der SC ist zum ersten Mal in so einem Finale, in so einem Stadion. In Sand wird seit Wochen auf dieses große Event hingefiebert, alle werden bis in die Haarspitzen motiviert sein.“ VfL-Nationalspielerin Alex Popp: „Für den Gegner ist es alles Novum, ein Riesen-Highlight. Wir müssen uns darauf gefasst machen, dass - im wahrsten Sinne des Wortes - eine Horde Sand auf uns zukommt.“

Ein unangenehmer Gegner war der SC schon. Im bisher einzigen Pokalduell beider Teams hievte die Ex-Wolfsburgerin Martina Müller den VfL mit ihrem Tor erst in der Verlängerung eine Runde weiter. Beim jüngsten Aufeinandertreffen entschieden Elise Bussaglia und Ramona Bachmann die Partie erst in der Schlussphase zum 4:2.

Zuletzt gegen Köln hatte Kellermann der jungen Joelle Wedemeyer in der Abwehr den Vorzug vor Nationalspielerin Babett Peter gegeben. „Das war nur eine Entscheidung für das Köln-Spiel“, so der Coach. Gegen Sand dürfte er auf Peter bauen. Allerdings nicht, weil Wedemeyer ein Tor verschuldet hatte. Kellermann: „Daraus wird sie lernen. Für mich war es wichtig zu sehen, wie sie mit dem Fehler umgegangen ist - und das war sehr positiv.“

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