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Peter-Kopfball rettet VfL-Sieg

Frauenfußball-Bundesliga: Wolfsburg müht sich zu einem 2:1 Peter-Kopfball rettet VfL-Sieg

Das ging gerade noch mal gut! Zum Abschluss der englischen Woche mühten sich die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL trotz großer Überlegenheit zu einem 2:1-(1:0)-Sieg bei Borussia Mönchengladbach.

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Der entscheidende Moment: Babett Peter (M.) hat geköpft, Torfrau Christina Bellinghoven kommt nicht ran - das Siegtor für den VfL.

Quelle: Imago

Mönchengladbach. Die Wolfsburger Tore gegen das noch punktlose Schlusslicht erzielten Zsanett Jakabfi und Babett Peter, die zehn Minuten vor Schluss den erwarteten Sieg rettete.

Die Wolfsburgerinnen, die beim noch sieglosen Aufsteiger auf ein halbes Dutzend Spielerinnen verzichten mussten, übernahmen am Samstag sofort das Kommando, erspielten sich dabei gute Torchancen. Doch weder Tessa Wullaert, noch Jakabfi, Alexandra Popp oder Anna Blässe brachten den Ball im Borussen-Tor unter. Nach einer knappen halben Stunde war dann aber endlich soweit, als Jakabfi nach präzisem Zuspiel von Lara Dickenmann mit einem sehenswerten Schlenzer das hochverdiente 1:0 für den VfL erzielte. Noch vor dem Wechsel ließ der VfL weitere hochkarätige Möglichkeiten liegen. Pech hatte Wullaert, die aus kurzer Distanz nur die Querlatte traf.

Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Pokalsieger Wolfsburg machte Druck, vergab weiter beste Möglichkeiten – und das sollte sich rächen. Madeline Gier überraschte Nationaltorhüterin Almuth Schult mit einem Sonntagschuss vom Strafraumeck, es war der erste Schuss aufs VfL-Tor überhaupt. Und der sorgte für den Ausgleich.

Nach diesem überraschenden 1:1 drückte der VfL weiter aufs Tempo, wollte unbedingt den Siegtreffer. Elise Bussaglia, die genau wie Noelle Maritz, Vanessa Bernauer und Jakabfi im Vergleich zur Vorwoche in der Startelf stand, scheiterte am Pfosten, Popp hatte Pech, dass bei ihrem Distanzschuss Kollegin Bernauer im Weg stand. Dann doch noch die Erlösung: Einen Freistoß hämmerte Bussaglia in den Borussen-Strafraum, Peter bugsierte den Ball zum 2:1 in die Maschen.

Nach nur einem Punkt aus den Heimspielen gegen Frankfurt (0:0) und gegen Potsdam (0:1) war der Sieg enorm wichtig. Trainer Ralf Kellermann: „Wir sind erleichtert, dass wir nach den beiden sieglosen Spielen diese wichtigen drei Punkte einfahren konnten, auch wenn wir es unnötig spannend gemacht haben.“

dik

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