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Pause für Goeßling und Kerschowski

Frauenfußball Pause für Goeßling und Kerschowski

Moskaus/Györ. Am Sonntag steigt das Spitzenspiel der Frauenfußball-Bundesliga: Bayern München gegen den VfL Wolfsburg. Spielerinnen beider Teams sind gerade mit der Nationalmannschaft unterwegs - VfL-Trainer Ralf Kellermann war darum sauer, weil nach der Rückkehr der Nationalspielerinnen nur wenig Zeit zur Vorbereitung aufs Top-Spiel bleibt.

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In Ungarn nicht dabei: VfL-Nationalspielerin Lena Goeßling.

Quelle: imago sportfotodienst

Immerhin: Zwei Wolfsburgerinnen durften frühzeitig nach Hause.

Dass Lena Goeßling nach dem 4:0-Sieg am Freitag in Russland möglicherweise das Spiel morgen in Ungarn nicht mehr mitmachen muss, war schon vor der EM-Quali-Reise ein Thema. Am Samstag fiel dann die Entscheidung: Nicht nur Goeßling darf abreisen, sondern auch ihre Wolfsburger Nationalmannschaftskollegin Isabel Kerschowski und Außenverteidigerin Leonie Maier können sich ein paar Tage mehr Vorbereitung auf den Liga-Knaller gönnen.

Dass die neue Bundestrainerin Steffi Jones diese Maßnahme in enger Abstimmung mit den Vereinen getroffen hat, kommt gut an. „Ich bin dankbar, dass Steffi mir jetzt eine Pause gönnt und ich vor dem Topspiel in der Bundesliga gegen Bayern München mal zwei Tage abschalten kann“, so Goeßling, die einen guten Eindruck vom Jones-Debüt hatte: „Alles war ganz neu, wir haben alle viel aufgenommen. Für jede Spielerin war das eine wichtige Erfahrung. Sie ist eine Super-Trainerin.“

Das Spiel in Ungarn morgen ist für das DFB-Team der Abschluss einer bisher makellosen EM-Quali (sieben Spiele, sieben Sieg, 34:0 Tore). Nachdem Sara Däbritz, Melanie Leupolz (beide Bayern) oder Alexandra Popp (Wolfsburg) geschont worden waren, stehen jetzt noch fünf Spielerinnen im Kader des DFB-Teams, die auch bei der Bundesliga-Partie am Sonntag auflaufen dürften - eine vom FC Bayern (die Ex-VfLerin Verena Faißt) sowie vier vom VfL Wolfsburg: Almuth Schult, Anna Blässe, Babett Peter und Anja Mittag.

apa/dpa

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