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Nullnummer gegen SC Sand kam nicht unerwartet

Frauenfußball-Bundesliga: VfL Wolfsburg Nullnummer gegen SC Sand kam nicht unerwartet

Sand. Je näher der Abpfiff rückte, desto größer wurde die Kalauer-Gefahr: Ja, bei diesem Saisonstart war noch Sand im Getriebe. Und das Spiel, das der VfL zum Auftakt der Frauenfußball-Bundesliga zeigte, war auch nicht viel besser als dieses Wortspiel. Der Wolfsburger Meisterschaftsfavorit musste sich beim SC Sand mit einem 0:0 begnügen.

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Schwerer Stand: Alexandra Popp (l.) im Zweikampf mit Sands Anne van Bonn.

Quelle: Imago

Ein enttäuschendes Ergebnis – aber kein völlig unerwarteter Ausgang.

„Natürlich hätten wir das Spiel gerne gewonnen“, so VfL-Trainer Ralf Kellermann. „Allerdings wussten wir im Vorfeld auch, was uns da erwartet.“ Nämlich ein hochmotivierter Gegner, der sich intensiv auf den Saisonauftakt vorbereiten konnte – und der im Gegensatz zu den Wolfsburgerinnen auch viele Einheiten mit der kompletten Mannschaft hinter sich hatte.

Dabei sah es zunächst so aus, als hätten die Wolfsburgerinnen auf dem bekanntermaßen etwas holprigen Geläuf des Sportplatzes in Sand das richtige Rezept, setzten auf geduldige Spielverlagerungen, bis sich Lücken auftaten und Chancen ergaben. Allein: Das Tor wollte nicht fallen, Lara Dickenmann hatte Pech, als ihre Bogenlampe knapp das Ziel verfehlte, Elise Bussaglia scheiterte – nach schöner Vorarbeit von Alexandra Popp per Hacke – an Torhüterin Carina Schlüter.

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann zunehmend weniger zwingend bei den Wolfsburgerinnen. „Wir wollten zulegen“, so Kellermann, „das hat gegen einen sehr leidenschaftlichen Gegner nicht geklappt. Wir waren auch etwas zu hektisch.“ Und so hatte Sand-Angreiferin Silvana Chojnowski die ersten beiden guten Chancen, ehe Ramona Bachmann knapp zehn Minuten vor Schluss fast doch noch für ein versöhnliches VfL-Ende gesorgt hätte: Nachdem Schlüter einen Popp-Schuss hatte prallen lassen müssen, wurde die Schweizerin erst im allerletzten Moment an einem erfolgreichen Nachschuss gehindert.

„Sand ist keine Außenseitermannschaft mehr und wird zuhause wieder einige Punkte holen“, befand Kellermann nach Spielende. „Und wenn man auf den Spielverlauf gegen uns schaut, dann ist das Unentschieden auch gerecht. Wichtig war, dass wir hinten wenig zugelassen haben.“

SC Sand – VfL Wolfsburg    0:0
Sand: Schlüter – Burger, van Bonn, Vetterlein, Sandvej – Igwe – Feiersinger, Meyer (78. Velaj), Skorvankova, Chojnowski (81. Vojtekova) – Damjanovic.
VfL: Schult – Peter, Fischer, Goeßling, Wedemeyer – Dickenmann (59. Gunnarsdottir), Bussaglia – Jakabfi (59. Mittag), Bachmann, Hansen (75. Wullaert) – Popp.
Tore: keine.
Zuschauer: 1200.
Schiedsrichterin: Kathrin Heimann (Gladbeck).
Gelb:  Feiersinger / Dickenmann.
apa

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