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Nervenkrimi: Der VfL steht wieder im Finale

Frauenfußball Nervenkrimi: Der VfL steht wieder im Finale

Was für ein Nervenkrimi! Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg siegten gestern im DFB-Pokal-Halbfinale beim SC Freiburg mit viel Mühe 4:2 (1:1, 0:0) nach Verlängerung. Im Endspiel geht es jetzt gegen Turbine Potsdam.

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Jubel um Yuki: Mit der Japanerin Ogimi (2. v. r.) freuen sich nach ihrem Treffer zum 2:1 (v. l.) Alexandra Popp, Isabell Kerschowski und Julia Simic.

Ohne ihren Cheftrainer - Ralf Kellermann blieb wegen einer Erkrankung im Hotel - mühten sich die Wolfsburgerinnen ins Finale, das am 1. Mai in Köln stattfindet. Zum Spiel: Freiburg fand gestern besser in die Partie. Nach einem Eckball schoss Nationalspielerin Sara Däbritz aus acht Metern nur knapp vorbei (4.), nur 60 Sekunden später entschärfte VfL-Torhüterin Almuth Schult einen 16-MeterSchuss von Jenista Clark. Danach ging es hin und her, zwingende Chancen gab es auf beiden Seiten nicht. Bis zur 40. Minute, als erst Martina Müller und dann Vanessa Bernauer an SC-Keeperin Laura Benkarth scheiterten.

Nach dem Wechsel dann Wolfsburgs Führung. Nach einem Foul an Alexandra Popp köpfte Nilla Fischer den fälligen Freistoß aufs SC-Tor, Müller verlängerte den Ball am Pfosten über die Linie - 1:0. Freiburgs Spielerinnen reklamierten Abseits, doch Schiedsrichterin Katrin Rafalski entschied auf Tor. Kurz danach die kalte Dusche: Clark versenkte eine Flanke per Kopf zum 1:1. Bis zur 90. Minute wollte kein Tor mehr fallen, also ging es in die Verlängerung.

Und die hatte es in sich. Erst musste Kellermann-Vertreterin Britta Carlson mit ansehen, wie Lina Magull einen Handelfmeter verschoss, dann durfte sie sich aber über das 2:1 von Yuki Ogimi freuen. Und als Caroline Hansen wenig später auf 3:1 erhöhte, schien die Partie gelaufen. Doch der SC kämpfte, kam durch Anja Hegenauer zum Anschlusstreffer. Den Schlusspunkt setzte aber wieder der VfL, der durch Anna Blässe noch das 4:2 erzielte.

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