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Müller trifft fürs Geschichtsbuch

Frauenfußball Müller trifft fürs Geschichtsbuch

Geschafft! Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg stehen im Halbfinale des DFB-Pokals. Am Samstag tat sich der deutsche Meister beim Abschied aus dem VfL-Stadion am Elsterweg gegen Bundesliga-Aufsteiger SC Sand allerdings schwer, siegte erst in der Verlängerung mit 2:1 (1:1). Matchwinnerin war wieder einmal Martina Müller.

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Das Fauxpas-Tor: In der Nachspielzeit rutschte den Wolfsburgerinnen der Ball in den eigenen Kasten.

Vor der Mini-Kulisse von 500 Zuschauern war es für beide Mannschaften bei leichtem Regen nicht einfach. Der VfL hatte in der Anfangsphase mit dem starken Gegenwind zu kämpfen, den die Gäste fast zur 1:0-Führung genutzt hätten. Doch der Freistoß von Patricia Hanebeck aus knapp 30 Metern knallte zum Glück für den VfL nur ans Lattenkreuz. Das war ein Weckruf für den Favoriten Wolfsburg, der sich mehr Spielanteile erkämpfte, sich aber auch zu viele einfache Fehler leistete. „Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden - das war gar nichts!“, schimpfte Coach Ralf Kellermann. Allerdings wäre der VfL vorm Pausenpfiff fast doch noch in Führung gegangen, aber Anna Blässe traf nur die Latte.

In der Pause wurde der Regen heftiger, zudem zog ein kleines Gewitter auf. Deshalb dauerte die Pause einige Minuten länger. Kellermann brachte nach einer Stunde die Ungarin Zsanett Jakabfi, die in einer ihrer ersten Aktionen für das 1:0 sorgte. Als alle schon mit dem Schlusspfiff rechneten, gab es in der Nachspielzeit einen Freistoß für den SC Sand. VfL-Keeperin Almuth Schult rutschte beim Abwehrversuch das Leder über die Faust, Rebekka Stott war zur Stelle und traf zum 1:1.

In der notwendigen Verlängerung war dann nur noch der VfL am Drücker. Müller war kurz vor Schluss zur Stelle, traf zum hochverdienten 2:1-Siegtreffer - und fürs Geschichtsbuch. Kellermann: „Wenn es auch glücklich war, wir sind eine Runde weiter. Und nur das zählt im Pokal.“

dik

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