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Müller trifft doppelt, Popp legt nach

Frauenfußball-Bundesliga Müller trifft doppelt, Popp legt nach

Am Ende war‘s souverän - und hochverdient obendrein: Der VfL Wolfsburg hat das Endspiel um den DFB-Pokal der Frauen mit 3:0 (1:0) gegen Turbine Potsdam gewonnen. Martina Müller (2) und Alexandra Popp erzielten vor 18.300 Zuschauern in Köln die Tore.

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Die Torfrau ahnt die richtige Ecke: Trotzdem geht der Elfmeter von Martina Müller rein.

Quelle: Imago

Beide Teams hatten nervös begonnen, brenzlig wurde es vor allem nach Fehlern - wie etwa beim ersten Tor, als Potsdams Johanna Elsig einen weiten Ball von Nilla Fischer unterschätzte; Martina Müller im richtigen Moment da war, Torfrau Anna-Felicitas Sarholz umkurvte und cool einschob.

Als nach einer knappen halben Stunde Sarholz nach einem Patzer von Jennifer Zietz in höchster Not gegen die VfL-Norwegerin Caroline Hansen retten musste, wurde Turbine etwas wacher und aktiver, kam durch Lidija Kulis auch zur ersten Top-Chance - Anna Blässe musste in höchster Not retten.

In der zweiten Halbzeit wuchs der Unterhaltungswert der Partie, Verena Faißt eröffnete den Reigen ordentlicher Torchancen, auch Potsdam kam häufiger in die Nähe des VfL-Tores - bis Schiedsrichterin Moiken Woik (beim letzten Einsatz ihrer Karriere) eingriff und ein Foul von Nina Frausing an Alex Popp in den Strafraum verlegte - den fälligen Elfmeter verwandelte Müller mit etwas Glück; Sarholz war fast dran.

Als Popp kurz danach den dritten Wolfsburger Treffer nachlegte (Müller hatte clever vorbereitet), war das Endspiel schon 20 Minuten vor dem Ende gelaufen. Potsdam gab nicht auf - aber vorm Tor fehlte Turbine einfach die Coolness, die der VfL gestern hatte.

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