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Müller: „Rausgehen und genießen!“

Frauenfußball-Bundesliga Müller: „Rausgehen und genießen!“

Heute (18 Uhr) wollen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg den Grundstein für den erneuten Einzug ins Champions-League-Endspiel legen. Im Halbfinale-Hinspiel gastiert Paris St. Germain im AOK-Stadion. Für Martina Müller ist es das letzte Spiel vor heimischen Publikum.

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So gern wieder: Martina Müller (2. v. l.) drückte den Ball an Paris-Torfrau Katarzyna Kiedrzynek vorbei, der VfL gewann das Testspiel im vergangenen August gegen Paris mit 2:0.

Quelle: Gero Gerewitz (Archiv)

„Ein bisschen komisch ist es schon“, sagt die 34-jähriger Stürmerin vor ihrem letzten Auftritt vor den eigenen Fans. „Die Entscheidung, aufzuhören, ist mir ja nicht einfach gefallen. Aber ich werde rausgehen und es genießen. Schließlich haben wir noch alle Möglichkeiten, drei Titel zu holen“, ist die Ex-Nationalspielerin zuversichtlich.

Wie man gegen Paris Tore schießt, hatte Müller in der Saisonvorbereitung gezeigt. Damals siegte der VfL im Test gegen den französischen Vizemeister mit 2:0. Neben Müller traf noch Lena Goeßling.

Für Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann lässt der Sieg damals aber keine Rückschlüsse auf die heutige Partie zu. Er hat viel Respekt vor dem Gegner. „Ich hatte im Vorfeld erwartet, dass es beide Teams ins Halbfinale schaffen können.“

Und: „Ich sehe beide auf Augenhöhe, da werden Nuancen entscheiden.“ Gestern umfasste der VfL-Kader noch 20 Spielerinnen, zwei werde heute gestrichen. Fürs Tor dürften Almuth Schult, die gestern separat trainierte, und Merle Frohms gesetzt sein. Daher werden Keeperin Jana Burmeister und Youngster Joelle Wedemeyer wohl auf der Tribüne Platz nehmen. Während die Langzeitverletzten Nadine Keßler und Luisa Wensing wie Mittelfeldmotor Goeßling (entzündeter Nerv im Rücken) fehlen, steht Verena Faißt nach Knieproblemen wieder im Kader. „Ich bin froh, dabei sein zu können“, strahlte der Linksfuß nach dem Abschlusstraining. „Es ist alles wieder okay.“

dik

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Frauenfußball-Bundesliga
Lauftraining: Die Paris-Stars Josphine Henning (l.) und Fatmire Alushi gestern bei der Abschlusseinheit in Wolfsburg.

Paris St. Germain alias „Paris St. Germany“. Beim heutigen Champions-League-Gegner des VfL Wolfsburg ist die zweite Sprache deutsch. Fünf Spielerinnen des französischen Top-Klubs kommen aus der Bundesliga - unter ihnen die Ex-VfLerin Josephine Henning.

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