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Morgen darf der VfL nicht verlieren

Frauenfußball Morgen darf der VfL nicht verlieren

Morgen (15 Uhr) zählt es! Wenn die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg ihren Titel in der Champions League verteidigen wollen, dürfen sie das Viertelfinal-Rückspiel beim FC Rosengard nicht verlieren. Nach dem 1:1 im Hinspiel muss in Malmö ein Sieg oder aber mindestens ein 2:2 her.

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Sie wollen ins Champions-League-Halbfinale: Die VfL-Frauen (2. v. r. Verena Faißt, l. Alexandra Popp) müssen morgen im Viertelfinal-Rückspiel beim FC Rosengard ran.

Quelle: Photowerk (bb)

„Diese Ausgangsposition spielt Rosengard natürlich in die Karten“, sagt VfL-Trainer Ralf Kellermann. Er geht davon aus, dass der schwedische Meister defensiv agieren und mit seinen schnellen Offensivspielerinnen auf Konter lauern wird. Dabei hat der VfL-Coach in erster Linie den brasilianischen Superstar Marta und die Schweizerin Ramona Bachmann im Blick.

Die Ereignisse aus dem Hinspiel - skandalöser Platzverweis für Wolfsburgs Caroline Hansen, ein Ellenbogenschlag gegen Alexandra Popp, ein ruppiger Schubser von FC-Coach Markus Tilly gegen Lena Goeßling - da ist für Kellermann „eine Menge schiefgelaufen“. Gerade Marta hatte nach dem Hinspiel im Mittelpunkt der Diskussion gestanden. Kellermann, der von der Stürmerin die rüde Attacke gegen Leonie Mayer im Spiel gegen die DFB-Auswahl beim Algarve-Cup gesehen hatte, vermutet, „dass sie Narrenfreiheit hat“. Dafür spricht, dass das hohe Bein Martas gegen Wolfsburgs Yuki Ogimi ebenfalls nicht geahndet wurde. „Doch wir schauen jetzt auf uns, bereiten uns konzentriert auf das Rückspiel vor“, so der Trainer.

Heute findet das Abschlusstraining am Elsterweg statt, anschließend geht‘s per Flieger von Braunschweig nach Malmö. Mit dabei ist auch Lena Goeßling, die am Sonntag mit einer Oberschenkelzerrung zur Pause ausgewechselt werden musste. Ob es für einen Einsatz reicht, wird kurzfristig entschieden.

dik

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