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Ligafinale: Eine Schale soll‘s noch sein

Frauenfußball-Bundesliga Ligafinale: Eine Schale soll‘s noch sein

Eine Schale soll‘s noch sein: Martina Müller wird morgen (14 Uhr) ihr letztes Pflichtspiel für den VfL Wolfsburg bestreiten und will im Saisonfinale der Frauenfußball-Bundesliga beim 1. FFC Frankfurt zum dritten Mal in Folge die Meisterschale in die Höhe stemmen. „Es kribbelt schon ein wenig“, so Müller. „Ich kann dieser Tage schlecht essen.“

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Viele Tore, wichtige Tore: Hier trifft Martina Müller gegen Frankfurt, morgen endet gegen Frankfurt ihre Karriere.

Quelle: imago sportfotodienst

„Es ist mein letztes Spiel, und dann so ein wichtiges“, fiebert die Ex-Nationalspielerin (101 Länderspiele, 37 Tore) der Partie entgegen. „Es ist schon merkwürdig, denn wir können alles gewinnen, aber auch alles verlieren“, sinniert die Stürmerin. Ans Verlieren denkt Müller (35) aber nicht. „Ich bin zuversichtlich, habe absolutes Vertrauen in unser Team. Jeder kennt das Ziel, jeder wird alles dafür geben, wieder Meister zu werden.“

Für Metti, wie Müller gerufen wird, ist es morgen das 210. Bundesligaspiel für den VfL, mit dem sie in elf Jahren sogar eine Saison (2006/07) in der 2. Liga spielte. In dieser Zeit erzielte die in Kassel geborene Spielerin 137 Punktspieltore für den VfL.

Wenn es um wichtige Tore ging, war Müller immer zur Stelle. Zuletzt am vergangenen Freitag, als sie mit einem Doppelpack und einer Vorlage maßgeblich am 3:0-DFB-Pokal-Sieg gegen Potsdam beteiligt war. Oder wie beim ersten Champions-League-Erfolg 2013, als Müller mit einem Elfmeter gegen Lyon den VfL-Sieg klar machte.

Hat sie sich auch für morgen vorgenommen zu treffen? „Wenn es so ist, freue ich mich natürlich.“ Und sie fügt mit einem Schmunzeln hinzu: „Wenn unsere Torfrau Almuth Schult in der 93. Minute mit einem Flugkopfball den Sieg perfekt macht, wäre ich natürlich auch glücklich.“ Eine Schale soll‘s noch sein.

dik

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