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Leistungstests? „Machen jetzt keinen Sinn“

Frauenfußball-Bundesliga Leistungstests? „Machen jetzt keinen Sinn“

Auch das noch: Torhüterin Almuth Schult und Linksverteidigerin Verena Faißt vom Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg haben den Nationalmannschafts-Lehrgang in Vorbereitung auf den Test gegen Brasilien (morgen, 18 Uhr) verletzungsbedingt vorzeitig verlassen müssen.

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Angeschlagen! Almuth Schult musste wegen einer Muskelverhärtung vorzeitig von der Nationalmannschaft abreisen.

Quelle: imago sportfotodienst

Am Freitag mussten die Nationalspielerinnen eine Leistungsprüfung (unter anderem mit Schnellkraftübungen, Sprints, Sprüngen und Richtungswechseln) über sich ergehen lassen, „die zum jetzigen Zeitpunkt einfach keinen Sinn macht“, wie VfL-Coach Ralf Kellermann meint.

Er denkt dabei an seine, aber auch an die Spielerinnen aus Frankfurt, die neben der DFB-Auswahl auch noch die Dreifach-Belastung aus Meisterschaft, Pokal und Champions League stemmen müssen. „Da gibt es laufend englische Wochen, mal spielst du auf Kunst-, mal auf Naturrasen. Oder du hast zwei Tage vor der Überprüfung wie wir in Freiburg 120 Pokalminuten in den Knochen“, sagt Kellermann.

Da kann es dann, wie im Fall von Schult, „schon mal zu Muskelverhärtungen kommen“. Bei Faißt hätte sich der VfL-Coach gewünscht, dass sie die Reise zur Nationalmannschaft erst gar nicht angetreten hätte, denn die Knieprobleme nach dem Freiburg-Spiel seien schon offensichtlich gewesen.

Die Schweizerinnen Vanessa Bernauer und Noelle Maritz haben ihren 3:1-Länderspielsieg mit der Schweiz in Schweden (mit Nilla Fischer) unbeschadet überstanden, „kommen ohne jede Blessur zurück“, freut sich Kellermann.

dik

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