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Keßler nachdenklich: Gibt es ein Comeback?

Frauenfußball Keßler nachdenklich: Gibt es ein Comeback?

Am Samstag beginnt in Kanada die Frauenfußball-Weltmeisterschaft. Und das ohne Weltfußballerin Nadine Keßler, die wie schon 2011 die Titelkämpfe verletzt verpasst. „Wenn die WM losgeht, wird es mich umhauen“, gestand die Fußballerin des VfL Wolfsburg jetzt im „Kicker“.

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Nachdenklich: Wann sie wieder spielen kann, ist weiter offen – und Nadine Keßler schließt auch ein Karriereende nicht aus.

Quelle: imago

Acht Spielerinnen des VfL werden in Nordamerika um die Krone des Frauenfußballs kämpfen. Almuth Schult, Babett Peter, Lena Goeßling und Alexandra Popp laufen für Deutschland auf, Vanessa Bernauer und Noelle Maritz für die Schweiz. Zudem sind noch Nilla Fischer mit Schweden und Yuki Ogimi mit Titelverteidiger Japan dabei. Normalerweise wären es noch mehr Wolfsburgerinnen gewesen, doch neben Keßler mussten auch Luisa Wensing und die Norwegerin Caroline Hansen verletzt absagen.

Keßler, die im März ihr linkes Knie bereits zum neunten Mal (!) operieren lassen musste, hat fast ein Jahr nicht mehr gespielt. Ihren letzten Einsatz über 90 Minuten hatte Kessi am 19. Juni 2014, pikanterweise im BC Place Stadium in Vancouver, wo am 5. Juli das Finale ausgetragen wird. Damals gab es gegen den WM-Gastgeber einen 2:1-Erfolg.

Das Comeback des Wolfsburger Mittelfeldmotors liegt in weiter Ferne. „Eine zuverlässige Prognose gibt es bei mir leider aktuell nicht.“ Und: „Ich muss wirklich davon überzeugt sein, dass ich wieder spielen kann“, so die 27-Jährige im Gespräch mit dem „Kicker“ weiter. „Wenn mein Körper aber die Belastung nicht aushält, dann würde ich meine Karriere beenden.“

Und wie verfolgt die 29-fache Nationalspielerin die WM? „Die meisten Spiele werde ich mir am Fernseher anschauen - auch wenn es mich umhaut, wenn die WM losgeht.“

dik

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