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Kellermann: Warnung vor den Chelsea-Ladies

Frauenfußball Champions-League Kellermann: Warnung vor den Chelsea-Ladies

Nach dem 2:1-Sieg im DFB-Pokal am vergangenen Samstag gegen die SGS Essen müssen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg am Mittwoch in der Champions League beim FC Chelsea antreten. Das Achtelfinal-Hinspiel wird um 20 Uhr angepfiffen und auf Eurosport live übertragen.

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An die Bedingungen gewöhnen: Lara Dickenmann (r.) und Co. beim Abschlusstraining im Wheatsheaf Park, wo am Mittwoch gegen Chelsea gespielt wird.

Quelle: Foto: VfL

Als vor gut drei Wochen dem VfL der englische Meister zugelost wurde, war Trainer Ralf Kellermann klar: „Wir müssen gegen die stärkste Mannschaft der Ungesetzten spielen.“ Der Londoner Klub ist nur so gespickt mit Nationalspielerinnen. So spielen allein acht „Chelsea-Ladies“ für England, „das bei der WM in Brasilien mit dem dritten Platz überzeugen konnte“, so der VfL-Coach.

Die Londonerinnen sind wieder Landesmeister, haben ihre Titelkämpfe bereits Anfang Oktober beendet. Zudem wurden sie auch ganz souverän englischer Pokalsieger. Das sie nun seit einigen Wochen kaum Spielpraxis sammeln konnten, muss laut Kellermann kein Vorteil für den VfL sein, „denn Chelsea hat dadurch weniger Belastung als wir“. Auch der Platz kann den Gastgeberinnen entgegenkommen. Denn gekickt wird nicht an der Stamford Bridge, wo die Profis spielen und der VfL 2013 die Champions League gewann. Sondern im Wheat-sheaf Park, einer aufgehübschten Bezirkssportanlage mit dementsprechenden Bedingungen, was den Rasen und die Beleuchtung angeht.

20 VfL-Spielerinnen sind dabei, darunter drei Torhüterinnen. Neben Merle Frohms und Jana Burmeister ist auch Manon Klett aus dem Zweitliga-Team vor Ort. „Aus Sicherheitsgründen“, sagt Kellermann. Ansonsten sieht der Kader ähnlich aus wie beim Pokalspiel. Die angeschlagenen Ramona Bachmann und Caroline Hansen sind dabei, nicht ins Aufgebot geschafft haben es Synne Jensen und - etwas überraschend - Verena Faißt.

dik

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