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Kellermann: Deshalb kommt Ogimi sofort

Frauenfußball-Bundesliga Kellermann: Deshalb kommt Ogimi sofort

WAZ-Leser wussten es zuerst: Der VfL hat Yuki Ogimi verpflichtet. Die japanische Weltmeisterin heizt damit den Konkurrenzkampf im ohnehin stark besetzten Sturm des Wolfsburger Frauenfußball-Bundesligisten mächtig an. Warum die Verpflichtung dennoch Sinn macht, erklärt jetzt Trainer Ralf Kellermann.

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Spektakulärer Zugang: VfL-Trainer Ralf Kellermann (l.) freut sich auf die japanische Stürmerin Yuki Ogimi (2. v. r.), die vom FC Chelsea kommt.

Mit Martina Müller, Alexandra Popp, Jovana Damnjanovic, Isabel Kerschowski, Caroline Hansen, Selina Wagner, Anna Blässe, Zsanett Jakabfi und Lina Magull hat der VfL Spielerinnen, die auf den Offensivpositionen spielen können, auf denen auch Ogimi ihre Stärken hat.

Aber Kellermann holte die Japanerin dennoch - die Gründe:

Der Zeitpunkt: „Der Wechsel ist ein Vorgriff auf die neue Saison. Yuki wollte sich im Hinblick auf die WM bereits im Winter neu orientieren, im Sommer hätten wir sie nicht mehr bekommen“, sagt Kellermann.

Ihre Stärke: Ogimi dürfte ebenso stark sein wie Popp und Müller. „Mit ihr haben wir eine absolut torgefährliche und international erfahrene Offensivkraft für uns gewinnen können“, so der Trainer. Ein weiteres Plus: Die Weltmeisterin ist in der Champions League spielberechtigt, weil ihr Ex-Klub Chelsea dort nicht angetreten war.

Die Belastung: In den nächsten Wochen haben die Nationalspielerinnen des VfL nur noch englische Wochen. Kellermann wird rotieren lassen müssen - und sagt daher: „Vor dem Hintergrund, dass die Belastung der Nationalspielerinnen immens hoch sein wird, sind wir sehr froh über eine weitere Option in der Offensive.“ Zudem ist Hansen (Knieprobleme) angeschlagen.

Ihre Integration: Ogimi dürfte sofort helfen, sie kennt die Bundesliga aus ihrer Zeit in Potsdam (2010 bis 2013) und ist hoch motiviert: „Ich freue mich sehr, zurückzukehren - die Bundesliga gehört zu den stärksten der Welt. Das wird eine spannende zweite Saisonhälfte. Ich bin glücklich, vor der WM nach Wolfsburg wechseln zu können.“

rs

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