Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Jakabfi-Festspiele: Eiskalt in Eskilstunas Eishöhle

Frauenfußball – Champions League: VfL gewinnt 5:1 Jakabfi-Festspiele: Eiskalt in Eskilstunas Eishöhle

Unglaublich! Bärenstark! Zsanett Jakabfi kann Champions League wie keine zweite! Die Angreiferin des Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg machte am Donnerstag den 5:1-(2:1)-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel bei Eskilstuna United mit ihrem Viererpack fast im Alleingang klar.

Voriger Artikel
VfL will den ersten Schritt machen
Nächster Artikel
Sieben VfLerinnen im Kader für Norwegen-Testspiel

Jubel um Zsanett Jakabfi (M.): Die VfL-Flügelflitzerin machte den 5:1-Sieg in Eskilstuna mit ihrem Viererpack fast im Alleingang klar.

Quelle: Imago

Eskilstuna. Den Schlusspunkt in Schweden setzte Nationalstürmerin Alexandra Popp.

Nach dem Hattrick beim 3:0-Erfolg in der Runde zuvor bei Chelsea London war die Ungarin vor 3800 Zuschauern von Beginn an in Eskilstunas Eishöhle hellwach. Nach nur fünf Minuten schlug Jakabfi zum ersten Mal zu, die Vorarbeit leistete Lara Dickenmann. Auch den zweiten Jakabfi-Treffer legte die Schweizerin auf. Vor dem Stadion lag Schnee, der Kunstrasen war gut bespielbar. Aber es war kalt. Von den Skandinavierinnen war aber wenig zu sehen, VfL- Kapitänin Nilla Fischer und Co. hatten alles im Griff. Dann fiel doch der etwas überraschende Anschlusstreffer, als Marija Banusic aus gut 20 Metern VfL-Torhüterin Almuth Schult überraschte. Die Gastgeberinnen wurden etwas mutiger, zwingende Chancen hatten sie jedoch nicht.

Nach der Pause aber wieder das gewohnte Bild – und die Jakabfi-Festspiele gingen weiter. Wieder war es die lauffreudige Dickenmann, die zum 3:1 auflegte, den vierten Treffer bereitete Tessa Wullaert vor. Trainer Ralf Kellermann war von seiner Flügelflitzerin begeistert: „Drei Tore von Zsanett an der Stamford Bridge gegen Chelsea, jetzt vier Tore im zweiten Auswärtsspiel – das ist natürlich überragend!“

Den fünften Treffer besorgte Popp mit einem Flugkopfball aus elf Metern. Vorarbeit? Wieder Dickenmann, die nach ihrem dritten Assist ihren Arbeitstag beenden durfte und Julia Simic Platz machte. Später kamen auch die zuletzt angeschlagene Stürmerin Anja Mittag und Emily van Egmond, die ihre CL-Premiere feierte.

Jetzt können die Wolfsburgerinnen, die Eskilstuna am Donnerstag (18 Uhr) zum Rückspiel erwarten, schon ans Viertelfinale denken.

dik

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus VfL Frauenfußball