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Heftig! VfL-Frauen kassieren eine 0:4-Pleite

VfL Wolfsburg Heftig! VfL-Frauen kassieren eine 0:4-Pleite

Das war heftig! Mit 0:4 (0:1) haben Wolfsburgs Bundesliga-Fußballerinnen den ersten Matchball für die Champions-League-Qualifikation vergeben. Die Pleite bei Turbine Potsdam war die höchste VfL-Niederlage seit fünfeinhalb Jahren: Am 7. November 2010 hatte es eine 1:5-Klatsche beim 1. FFC Frankfurt gesetzt.

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Auftakt zur Pleite: Wolfsburgs Torhüterin Almuth Schult lässt den Ball zum 0:1 durch die Beine rutschen - am Ende stand mit dem 0:4 in Potsdam die höchste VfL-Niederlage seit fünfeinhalb Jahren.

Quelle: Imago

VfL-Trainer Ralf Kellermann: „Das hatten wir uns natürlich ganz anders vorgestellt.“

Beim letzten Heimspiel von Trainer Bernd Schröder hatten sich die Potsdamerinnen viel vorgenommen. Und das bekamen die Wolfsburgerinnen deutlich zu spüren. Die ersten Möglichkeiten hatte aber der VfL - und zwar zweimal durch Ramona Bachmann. Erst verfehlte die Schweizerin nach einem Abpraller das Turbinen-Tor nur knapp, dann drosch sie freistehend den Ball mit dem Außenrist drüber. Wie aus dem Nichts schließlich das 1:0. Nach einer Ecke köpfte Tabea Kemme den Ball aufs VfL-Tor, das Leder trudelte an Freund und Feind vorbei und schließlich durch die Beine von Nationalkeeperin Almut Schult in den VfL-Kasten - ein kurioser Treffer.

Kurz nach dem Wechsel dann die nächsten Nackenschläge für das Team von Trainer Ralf Kellermann. Nach einem Zweikampf mit der eingewechselten Laura Lindner blieb Mittelfeld-Ass Lena Goeßling mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen, hatte sich am linken Fuß verletzt. Humpelnd verließ die Nationalspielerin den Platz, eine Diagnose soll es heute geben.

Und die eben erwähnte Lindner war es, die nach einem Patzer von Lara Dickenmann wenig später zum 2:0 traf, zehn Minuten später sogar das 3:0 erzielte. Danach hatte der VfL durchaus noch Möglichkeiten, doch weder Alex Popp noch Zsanett Jakabfi und Bachmann konnten den Ball im Tor unterbringen. Anders die Turbinen: Kemme schickte Felicitas Rauch auf die Reise, die VfL-Kapitänin Nilla Fischer mühelos abschüttelte und Torhüterin Schult auch noch tunnelte - 4:0. Ein schlechtes Resultat für den VfL, ein gutes für Trainer-Ikone Schröder.

von Dieter Kracht

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