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Harte Arbeit: VfL knackt Duisburgs Bollwerk

Fußball: Wolfsburgerinnen gewinnen 2:0 Harte Arbeit: VfL knackt Duisburgs Bollwerk

Der MSV Duisburg war der erwartet unangenehme Gegner für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg: Vor 1350 Zuschauern im AOK-Stadion tat sich der Vizemeister gegen den Aufsteiger aus Duisburg lange schwer. Nach dem 1:0 von Zsanett Jakabfi erlöste erst der späte Treffer von Alexandra Popp zum 2:0-(1:0)-Endstand den heimischen Bundesligisten.

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Der Aufsteiger machte es dem Vizemeister nicht einfach: Lena Goeßling (r.) und der VfL mussten gegen Duisburg kämpfen.

Quelle: Boris Baschin

Ohne Nationalspielerin Anja Mittag, die überraschend nicht im Kader stand, nahm der VfL sofort das Heft des Handelns in die Hand. Die Duisburgerinnen zogen sich weit zurück. Sehr weit. Was in der MSV-Defensive anfangs noch einer Viererkette ähnelte, variierte während des Spiels fließend zu einer Fünfer- und teilweise sogar Sechserkette. „Es war schwierig, durch diese engen Ketten zu kommen. Duisburg war gut eingestellt“, attestierte Popp. Jakabfi pflichtete ihrer Sturmpartnerin bei: „In Ballbesitz waren sofort zwei, drei Duisburgerinnen hinter mir, es war sehr schwer zu kombinieren.“

Und so bedurfte es einer Einzelleistung zum 1:0 nach exakt einer halben Stunde: Sara Gunnarsdottir war nach einer guten Bewegung durch, scheiterte noch an MSV-Torfrau Lena Nuding. Jakabfi war jedoch mit einem Abstauber zur Stelle.

In der Folgezeit spielten die VfLerinnen handball-ähnlich um den Duisburger Strafraum. Auch wenn es in der Defensive eigentlich nie gefährlich wurde, „kann hinten immer mal ein dummes Gegentor fallen“, weiß Popp, die dann aber spät mit dem 2:0 alles klarmachte. „Wir haben uns fest vorgenommen, gegen die vermeintlich Kleinen keine Punkte zu lassen. Deshalb bin ich glücklich über den Ausgang“, so Babett Peter. Jakabfi fügte hinzu: „Das Spiel hat gezeigt, dass in der Bundesliga nie 99 Prozent reichen, man immer 100 geben muss.“

mäk

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