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Große Vorfreude aufs große Finale

Frauenfußball: Champions League Große Vorfreude aufs große Finale

Wolfsburg. Gefeiert haben die VfL-Fußballerinnen den Pokalsieg am Samstag schon. „Das muss man auch“, sagte Spielerin Lara Dickenmann. Allerdings sagte die 30-Jährige auch: „Immer mit dem Hintergedanken, dass Donnerstag ja wieder ein wichtiges Spiel ansteht.“

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Das nächste Highlight wartet: Am Donnerstag steigt das Champions-League-Finale, die VfL-Frauen müssen sich gegen Olympique Lyon behaupten.

Quelle: imago sportfotodienst

Dann folgt für den Wolfsburger Bundesligisten das Champions-League-Finale in Reggio Emilia (Italien) gegen das französische Top-Team Olympique Lyon.

Angst und Bange wird aber niemanden. Bereits 2013 gab es das Duell gegen die Französinnen, die damals wie heute eine überragende Saison hinter sich hatten, im Königsklassen-Finale. Damals war die Stimmung vor dem ersten internationalen Finale der Vereinsgeschichte nervös. Drei Jahre und zwei Champions-League-Siege später ist die Lage eine andere. „Natürlich hat jedes Finale seinen Reiz, ist immer etwas sehr aufregendes“, sagte Almuth Schult. Besondere Anspannung spüre Wolfsburgs Torfrau aber nicht: „Die Aufregung wird wohl erst kommen, wenn wir in Italien ankommen, das Stadion sehen und die Champions-League-Hymne ertönt. Momentan wirkt eher die Freude über den Pokalsieg nach.“

Wolfsburgs und Deutschlands Nummer 1 erklärt auch, warum sie vor dem wohl wichtigsten Spiel der Saison noch tiefenentspannt ist: „Mit dem Vizemeister-Titel und der damit verbundenen Champions-League-Qualifikation haben wir unsere Saisonziele erreicht. Jetzt können wir das Finale umso mehr genießen.“ Statt Angst oder Nervosität „spüre ich hauptsächlich Vorfreude“.

Alex Popp, Schults Teamkollegin in der Nationalelf und beim VfL, gibt sich selbstbewusst: „Der Respekt vor Lyon ist natürlich da, aber er ist nicht groß. Wir wissen, wie Olympique spielt und werden uns darauf einstellen.“

Und eines steht fest: Die Handbremse, mit der nach dem Pokalsieg am vergangenen Samstag noch gefeiert wurde, wird am Donnerstag gelöst. VfL-Erfolgstrainer Ralf Kellermann kündigt schon einmal an: „Das Finale am Donnerstag ist für uns ein Feiertag - egal wie die Partie am Ende ausgeht.“

von Pascal Mäkelburg und Dieter Kracht

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