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Goeßling ist jetzt Chefin beim VfL

Frauenfußball Goeßling ist jetzt Chefin beim VfL

Obwohl sie nach ihrer Fußverletzung noch nicht wieder ganz fit ist, zeigt die Formkurve bei Lena Goeßling steil nach oben. In der vergangenen Woche hatte sie zudem ihren Vertrag beim VfL verlängert, am Wochenende gab sie ein starkes Comeback in der deutschen Frauenfußball-Nationalelf. Nun soll der nächste Schritt folgen. Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann macht sie zur Chefin auf dem Platz.

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Sie soll die VfL-Fußballerinnen jetzt führen: Trainer Ralf Kellermann hat Nationalspielerin Lena Goeßling zur Chefin gemacht.

Dass sie eine Leistungsträgerin ist, hatte Goeßling vor ihrem Formtief in der vergangenen Saison oft gezeigt. Die Rolle der Führungsspielerin aber füllten andere besser aus - im zentralen Mittelfeld vor allem Kapitänin Nadine Keßler. Unrecht war‘s deren Nebenspielerin Goeßling nicht. Doch nun hat sich die Lage geändert - nicht nur, weil Keßler lange ausfällt. „Wir sehen eine Lena Goeßling, die sich mit der aus der vorigen Saison gar nicht mehr vergleichen lässt“, schildert Kellermann. „Sie hat den klaren Anspruch, Führungsspielerin zu sein. Sie geht vorweg.“ Und Goeßling hat jetzt das Sagen. „Nilla Fischer, Alexandra Popp und Lena sind meine Chefs auf dem Platz“, so der Coach.

Auch nicht selbstverständlich: Goeßling nimmt die Rolle an! In den Spielen spricht sie deutlich mehr als vor Monaten, fast jeder Angriff geht über die Mittelfeldspielerin - und in brenzligen Situationen macht sie die nötigen Wege, um zu klären. „Es ist mein Anspruch, Verantwortung zu übernehmen“, beschreibt Goeßling ihre Entwicklung. „Das habe ich mir extra vorgenommen.“ In den vergangenen Spielen brauchte sie immer mal wieder Ruhephasen. „Ich kann über 90 Minuten aber noch mehr bringen, wenn ich erst mal bei 100 Prozent bin“, so Goeßling, die vor einem Monat eine Fußverletzung auskuriert hatte. „Ich bin auf einem guten Weg, aber innerhalb von wenigen Wochen kommt die volle Kraft nicht zurück.“

rs

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