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Goeßling: Chancen nutzen!

Frauen-Fußball-WM Goeßling: Chancen nutzen!

„Jetzt geht‘s erst richtig los!“, sagte Silvia Neid. Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat das WM-Achtelfinale erreicht. Die Bundestrainerin schlug nach dem 4:0 gegen Thailand, bei dem VfLerin Babett Peter erstmals spielte, kritische Töne an. Genau wie ihre Wolfsburger Mittelfeld-Strategin Lena Goeßling, die diesmal geschont wurde, hat sie ein Problem ausgemacht.

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Achtelfinale als Gruppensieger erreicht, aber kritischer Blick: Nationalmannschafts-Strategin Lena Goeßling (l.) pausierte beim 4:0 gegen Thailand, sorgt sich wie die Bundestrainerin um die Chancenverwertung. Goeßlings VfL-Teamkollegin Babett Peter (r.) gehörte zu den Neuen im DFB-Team gegen Thailand, machte ihre Sache gut.

Neid sagte: „Wenn man jetzt gegen starke Gegner spielt, bekommt man nicht so viele Chancen. Dann muss man die wenigen nutzen. Sonst kann man nach Hause fahren.“ Die Verwertung der Gelegenheiten war trotz zehn Toren gegen die Elfenbeinküste nicht ideal. Gegen Thailand war es nicht überzeugend. Und gegen Norwegen war es ärgerlich.

Nach überragender erster Halbzeit hatte Deutschland dabei im einzigen ernsthaften Gruppenspiel nur 1:0 geführt, was sich zum 1:1-Endstand rächte. Goeßling: „Wir sind auch selbstkritisch genug zu erkennen, dass wir unser Spiel nicht 90 Minuten durchgezogen haben. Vor allem nach der Pause hätten wir nicht so den Faden verlieren dürfen. Für uns bleibt die Erkenntnis, dass wir einfach effektiver vor dem Tor werden müssen.“

Ab jetzt zählen nur noch Siege. Im Achtelfinale (Samstag, 22 Uhr, live in der ARD, Gegner offen) zählt nur ein Sieg. Die DFB-Mannschaft dürfte sich wieder ändern. Gegen Thailand fanden sich auf sieben Positionen neue Gesichter. Neben Goeßling pausierte auch die angeschlagene VfLerin Alexandra Popp. Babett Peter machte bei ihrem WM-Debüt in der Innenverteidigung eine gute Figur, war eine der drei Kandidatinnen für die DFB-Wahl zur Spielerin des Spiels.

Die Einschaltquote im TV (über 6 Millionen schauten die Partie gegen Thailand) ist stark. Goeßling: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass das Turnier und auch unsere Spiele in Deutschland so viele Menschen interessiert.“

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