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Gegen Viertligisten zurück in den Rhythmus

Frauenfußball Gegen Viertligisten zurück in den Rhythmus

Erster Auftritt für den Titelverteidiger im DFB-Pokal: In der zweiten Runde müssen die Fußballerinnen des Bundesligisten VfL Wolfsburg am Samstag (16 Uhr) beim DJK/VfL Billerbeck antreten.

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Einsatz wackelt: Alex Popp (r.) fährt nur mit zum DFB-Pokalspiel nach Billerbeck, wenn kein Risiko besteht.

Quelle: Gero Gerewitz

Der Westfalenligist kegelte in der ersten Runde den Zweitligisten FFV Leipzig mit 3:2 raus. Für ihn ist es das Spiel des Jahres. „Ein Traum, einfach Wahnsinn“, jubelte Mittelfeldspielerin Bianca Kaute, als ihrem Team der VfL zugelost wurde. Die Generalprobe für den Pokal-Hit hat der Viertligist jedoch gehörig in den Sand gesetzt. Die Elf von Trainer Michael van den Berg unterlag Spitzenreiter SV Germania Hauenhorst mit 0:10.

Das spielt für Wolfsburgs Cheftrainer Ralf Kellermann keine Rolle: „Die Partie ist eine Pflichtaufgabe, ohne Wenn und Aber.“ Eine spezielle Vorbereitung hat nicht stattgefunden, „das war nicht nötig“, so der VfL-Coach. Und auch kaum möglich, weil etliche Spielerinnen im Länderspiel-Einsatz waren. Und die kamen nicht alle gesund zurück.

Alexandra Popp und Vanessa Bernauer wurden mit muskulären Problemen ausgewechselt. „Wir nehmen beide nur mit, wenn es kein Risiko darstellt“, sagt Kellermann. Das soll heute entschieden werden. Sicher nicht dabei ist Noelle Maritz, die sich einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen hat. „Damit wird sie leider einige Wochen ausfallen“, bedauert der Coach. Ebenso fehlen werden Caroline Hansen, Luisa Wensing (beide im Aufbautraining) und Julia Simic (Muskelfaserriss).

„Wir wollen dieses Spiel nutzen, um nach der Länderspielpause wieder den Rhythmus zu finden“, so Kellermann. Deswegen will der Coach auch nicht großartig rotieren. „Wir werden das Spiel ernst nehmen und unserer Favoritenrolle gerecht werden“, ist er überzeugt.

dik

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