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Ganz wichtig: Nicht provozieren lassen

Frauenfußball Ganz wichtig: Nicht provozieren lassen

Einen großen Schritt Richtung Titelverteidigung wollen die Fußballerinnen des deutschen Meisters VfL Wolfsburg morgen im Bundesliga-Spitzenspiel machen. Um 14 Uhr (live auf RBB) gastieren Martina Müller und Co. beim 1. FFC Turbine Potsdam. Mit einem Sieg bleibt der VfL Tabellenführer - und Potsdam wäre dann wohl raus aus dem Meisterschaftsrennen.

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Diskussionsstoff gibt‘s fast immer: Wenn Turbine Potsdam (l. Natasa Andonova) auf den VfL (M. Lena Goeßling) trifft, haben die Trainer Bernd Schröder und Ralf Kellermann meistens viel zu bereden.

Quelle: Imago 14850699

Das vorletzte Aufeinandertreffen hatte vor rund zehn Monaten für reichlich Schlagzeilen gesorgt. Turbine-Angreiferin Genoveva Anonma hatte Wolfsburgs Coach Ralf Kellermann rassistischer Äußerungen bezichtigt, was allerdings vom DFB entkräftet wurde. „Auch der Wechsel von Julia Simic im Januar zu uns wird wahrscheinlich für Emotionen sorgen“, vermutet Kellermann. Daher das wichtigste Gebot für seine Schützlinge: „Nicht provozieren lassen!“

Die personelle Situation beim amtierenden Meister ist nach wie vor angespannt. Luisa Wensing, die sich beim Algarve-Cup in der Partie gegen China nicht nur einen Wadenbeinbruch zugezogen, sondern auch noch ein Außenband und ein Syndesmoseband gerissen hat, spielt genau wie Kapitänin Nadine Keßler (am Donnerstag erneut am Knie operiert) in dieser Saison keine Rolle mehr. Morgen muss Kellermann zudem auf Zsanett Jakabfi, die mit einer Mandelentzündung frühzeitig vom Istria-Cup zurückgekehrt war, verzichten. Dagegen gibt es grünes Licht bei Carolin Hansen, die nach ihrer Patellasehnen-Entzündung in dieser Woche wieder voll mittrainieren konnte.

Und da am Donnerstag alle anderen VfL-Nationalspielerinnen ohne Blessuren vom Algarve-Cup zurückgekehrt sind, „habe ich genügend Optionen, auf die Ausfälle zu reagieren“, so Wolfsburgs Trainer vor dem Topspiel.

dik

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