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Ganz locker ins Viertelfinale

Champions League Ganz locker ins Viertelfinale

Eine klare Sache und ein standesgemäßer Sieg - gegen einen Gegner, der nicht wirklich einer war: Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg stehen erwartungsgemäß im Viertelfinale der Champions League. Nach dem 4:0-Sieg im Hinspiel siegte der Titelverteidiger gestern gegen Österreichs Meister SV Neulengbach mit 7:0 (3:0). Die Treffer erzielten Lina Magull (2), Alexandra Popp, Selina Wagner (2), Nilla Fischer und Vanessa Bernauer.

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Locker-leicht: Die Torschützinnen Alexandra Popp, Lina Magull und Selina Wagner (v. l.) wurden wie ihre Teamkolleginnen beim 7:0 gegen Neulengbach kaum gefordert.

Quelle: CP24

Fünferkette hinten, Viererblock davor - die Österreicherinnen verließen die Gegend rund um ihren Strafraum kaum. Entsprechend schwer tat sich der VfL, Lücken zu finden - bei Magulls frühem Fernschuss-Tor half Torfrau Milena Vukovic ebenso ordentlich mit wie bei den folgenden Abstauber-Treffern von Popp und Magull. Wolfsburgs Torhüterin Almuth Schult dagegen war beschäftigungslos.

Nach dem Seitenwechsel schonte sich der VfL ein wenig, legte in einem besseren Trainingsspielchen vier Treffer nach. „Der VfL hatte gefühlte 80 Prozent Ballbesitz“, meinte Neulengbachs Trainer Bernd Herglotz. „Wenn nicht sogar noch mehr.“ Wagner, die nach der Pause den offensiveren Part von Magull übernahm, sorgte nach gut einer Stunde mit ihrem Doppelpack für ganz klare Verhältnisse. Beim 5:0 wurde sie von Zsanett Jakabfi, die nach fast sieben Monaten ihr Comeback im Bundesligateam gab, mit ihrem ersten Ballkontakt mustergültig bedient.

Abwehrchefin Fischer besorgte das 6:0 - der einzige Treffer, an dem die gegnerische Torfrau keine Mitschuld hatte. Die eingewechselte Bernauer setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt. VfL-Trainer Ralf Kellermann: „Es ist immer schwer gegen eine Mannschaft, die nur hinten drinsteht. Aber wir sind hohes Tempo gegangen, haben das Spiel gut verlagert, das war okay.“

dik

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