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Fischer patzt, Ogimi jubelt

Frauenfußball-WM Fischer patzt, Ogimi jubelt

Das deutsche Team und die vier Akteurinnen des VfL Wolfsburg im Aufgebot sind morgen (22 Uhr, live in der ARD) gegen Norwegen bei der Frauenfußball-WM in Kanada wieder gefordert. Viele andere der insgesamt zehn Akteurinnen, die in der kommenden Spielzeit das Dress des DFB-Pokalsiegers tragen, haben inzwischen auch ihr erstes Spiel gemacht. VfL-Abwehrchefin Nilla Fischer war die Auffälligste. Nicht nur im positiven Sinn.

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Stand oft im Mittelpunkt: VfL-Abwehrchefin Nilla Fischer (r.) sorgte bei Schwedens 2:3 gegen Nigeria überall für Gefahr.

Fischer hatte sich mit dem schwedischen Team ein tolles Duell mit Nigeria (Endstand 3:3) geliefert. Beim 1:0 war Fischer mit aufgerückt - es erzielte dann eine Ex-Wolfsburgerin: Desire Oparanozie traf ins eigene Netz. Zum 2:0 für Schweden staubte Fischer ab. Doch an Nigerias Aufholjagd zum 2:2 war Fischer nicht schuldlos, gestand: „Das erste Gegentor muss ich wohl auf mich nehmen.“ Das Resultat „fühlt sich an wie eine Niederlage. Eine Enttäuschung“, wurde die 30-Jährige von der Zeitung „Dagens Nyheter“ zitiert.

In einem anderen Spiel musste es Wolfsburger Enttäuschung geben, wenn es einen Sieger geben sollte. Es gab ihn. Japan schlug die Schweiz durch einen Elfmeter. VfL-Stürmerin Yuki Ogimi, die durchspielte, durfte mit dem Weltmeister den Start-Sieg ins Turnier bejubeln. Für Noelle Maritz und Vanessa Bernauer war es bei ihrer WM-Premiere dadurch weniger schön als erhofft.

Was für die Qualität der VfLerinnen spricht: Auch Maritz, Bernauer und die zukünftige Wolfsburgerin Lara Dickenmann spielten durch.

Elise Bussaglia, die ebenfalls zum VfL kommt, begann das WM-Abenteuer (mit Frankreich gegen England) gestern Abend.

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