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Ex-VfLerin: „Auf diese Rückkehr freue ich mich sehr“

Frauenfußball-WM Ex-VfLerin: „Auf diese Rückkehr freue ich mich sehr“

„Hallo, wie geht es dir?“ Auf Deutsch begrüßt Cristiane WAZ-Sportredakteur Robert Schreier, den die Stürmerin der brasilianischen Frauenfußball-Nationalmannschaft noch aus ihrer Saison beim Bundesligisten VfL Wolfsburg kennt. 2006/07 spielte sie im Stadion am Elsterweg und erzielte in 14 Partien sechs Tore. Zuvor hatte sie ein Jahr lang für Turbine Potsdam gespielt. Nach der WM 2007 wechselte sie nach Schweden. Von Linköping ging’s zurück in ihre Heimat. Sao Paolo, US-Klub Chicago Red Stars und nun der FC Santos – das waren die Stationen der 26-Jährigen, die sich gestern im Meeting-Raum des Ritz Carlton Zeit für die WAZ nahm.

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Wieder in Wolfsburg: Ex-VfLerin Cristiane beim Besuch der Autostadt (kl. Bild).

Quelle: CP24/VW

WAZ: Können wir das ganze Interview auf Deutsch führen?
Cristiane (lacht): Nein, ich kann nur noch ein bisschen. Ich verstehe viel, aber sprechen ist schwierig geworden.

WAZ: Haben Sie denn noch Kontakte nach Wolfsburg?
Cristiane: Leider sind alle Kontakte verloren gegangen. Aber ich hoffe, dass ich rund um das Spiel den einen oder anderen Bekannten wiedertreffe und Erinnerungen auffrischen kann.

WAZ: Woran erinnern Sie sich denn, wenn Sie an Wolfsburg denken?
Cristiane: Daran, dass es sehr kalt war. Ich habe nicht so viel unternommen, war oft zu Hause. Aber ich bin damals toll empfangen worden. Die Herzlichkeit der Menschen hat mich beeindruckt.

WAZ: Und dann waren Sie nach einer Saison plötzlich wieder weg...
Cristiane: Ja, das war damals eine große Überraschung für mich. Ich war nach der WM 2007 in Brasilien, als ich erfahren habe, dass mich der VfL nicht behalten möchte. Inzwischen bin ich gereift, habe mehr Erfahrung. Ich glaube, dass ich heute mehr Erfolg in Deutschland hätte.

WAZ: Am Sonntag spielen Sie schon mal mit der Selecao Feminina in Wolfsburg...
Cristiane: Und darauf freue ich mich sehr! Ich war total glücklich, als ich nach der Auslosung erfahren habe, dass wir in Wolfsburg spielen. Ich habe zwar in der großen Arena noch nicht gespielt, aber ich kenne sie von der Männer-Bundesliga, bei der ich oft auf der Tribüne war.

WAZ: Verfolgen Sie noch, wie es um die Wolfsburger Mannschaften bestellt ist?
Cristiane: Ja, ab und zu schaue ich auf die Internetseite des VfL. Es ist natürlich nicht mehr so intensiv. Aber ich habe natürlich mitbekommen, dass Ihr Meister geworden seid.

WAZ: Kennen Sie die brasilianischen Profis des VfL?
Cristiane: Nein, persönlich kenne ich keinen. Ich war damals nur mit Marcelinho befreundet.

WAZ: Sie spielen beim FC Santos. Der möchte auch Diego verpflichten. Würden Sie ihm zu diesem Wechsel raten?
Cristiane (lacht): Ja, na klar. Aber um so einen Spieler wie Diego sollte der VfL schon hart kämpfen!

WAZ: Was erwarten Sie für ein Spiel gegen Norwegen?
Cristiane: Es wird sicherlich wieder hart umkämpft und völlig offen. Die WM hat gezeigt, dass sie sehr ausgeglichen ist. Es ist wichtig, dass wir gewinnen – egal wie. Ich nehme auch ein 1:0.

WAZ: Das Spiel ist ausverkauft...
Cristiane: Das freut mich sehr. Ich hoffe, dass viele Zuschauer für eine tolle Stimmung sorgen und natürlich Brasilien anfeuern. Für mich kommen extra Freunde aus Potsdam.

WAZ: Wir haben Sie bei der Ankunft mit einem Plüschtier gesehen. Ist das Ihr Glücksbringer?
Cristiane: Nein, nein. Das ist mein Kissen. Wir sind während der WM viel in Bussen, Zügen und Flugzeugen unterwegs. Mit Pluto kann ich besser schlafen.

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