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Elf Spiele ohne Niederlage: Zu Hause eine Macht

Frauenfußball: VfL Wolfsburg Elf Spiele ohne Niederlage: Zu Hause eine Macht

VfL Wolfsburg gegen 1. FFC Frankfurt – das verspricht Frauenfußball erster Güte. Heute (14 Uhr) will DFB-Pokalsieger Wolfsburg gegen den Rekordmeister aus Hessen auf seine Heimstärke bauen. Schließlich hat das Team von Trainer Ralf Kellermann in diesem Jahr noch kein Spiel im AOK-Stadion verloren.

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Auf dem Weg zum Stadion: Die VfL-Frauen wollen ihre starke Serie im AOK-Stadion heute gegen Frankfurt ausbauen.

Quelle: Normen Scholz

Wolfsburg. Elf Spiele haben die Wolfsburgerinnen im Kalenderjahr 2016 bisher in ihrem Schmuckkästchen ausgetragen, dabei neun Siege und zwei Remis eingefahren. Unentschieden spielten Kapitänin Nilla Fischer und Co. im Februar gegen den späteren Meister Bayern München (1:1) und vor gut zwei Wochen in der Champions-League gegen den FC Chelsea (ebenfalls 1:1).

Und gegen nur ein Team hatten die Kellermann-Schützlinge zwei Spiele auf heimischen Geläuf: gegen den heutigen Gegner Frankfurt. Am 20. März siegte der VfL im Punktspiel vor 2100 Zuschauern durch Tore von Caroline Hansen (2) und Zsanett Jakabfi mit 3:1, einen Monat später freuten sich 3000 Fans im Champions-League-Halbfinale über den bärenstarken 4:0-Sieg durch Tore von Isabel Kerschowski, Alexandra Popp, Babett Peter und Ramona Bachmann. Die letzte Heimpleite gegen den Klub aus der Mainmetropole gab es übrigens am 20. September 2009 (!), als der VfL nach einer 2:1-Führung noch mit 2:3 verlor.

Das soll heute nicht passieren. Auch wenn Frankfurt in dieser Saison nicht so gut gestartet ist, ordnet Kellermann die Partie als Spitzenpartie ein. „Der FFC hat nach wie vor eine gute erste Elf mit exzellenten Namen, in der Breite haben wir aber deutlich mehr Qualität“, ist der VfL-Coach überzeugt. „Auch wenn sich Frankfurt deutlich stabilisiert hat, wollen wir unser Spiel durchziehen, unsere Stärken einbringen und als die dominantere Mannschaft auftreten“, fordert der Coach eine konzentrierte Leistung seiner Spielerinnen. Und Kellermann ist zuversichtlich, dass das gelingt. Denn: „Wir sind gut drauf!“

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Frankfurt in Wolfsburg ohne Islacker

Der siebenmalige deutsche Frauenfußball-Meister 1. FFC Frankfurt muss bei seinem morgigen Gastspiel in Wolfsburg ersatzgeschwächt antreten. Dennoch wollen die Hessinnen nicht mit leeren Händen nach Frankfurt zurückkehren.

„Wir wollen die Auswärts-Negativserie in Wolfsburg möglichst beenden“, sagt FFC-Trainer Matt Ross, auch wenn dieses Vorhaben angesichts der Personalprobleme für den FFC schwierig wird.  Ana-Maria Crnogorcevic (Pfeiffersches Drüsenfieber) und Nationalspielerin Mandy Islacker (Nasennebenhöhlen-Entzündung) fehlen.

Mit der Star-Truppe der vergangenen Jahre hat der FFC nicht mehr viel gemein, Top-Spielerinnen wie Kerstin Gerefrekes (Karriereende) oder Dzsenifer Marozsán (zu Olympique Lyon) sind nicht mehr da. Ex-Nationalmannschaftskapitänin Saskia Bartusiak ist mittlerweile das Aushängeschild des Teams, das sich in der Außenseiterrolle sieht: „Wir haben Ambitionen“, so FFC-Manager Siegfried Dietrich, „aber die Wölfinnen sind klarer Favorit.“

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