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Ehrgeizig, gut und lustig: Der Spaß kann beginnen!

Frauenfußball: VfL Wolfsburg Ehrgeizig, gut und lustig: Der Spaß kann beginnen!

Wolfsburg. Als der Termin für das Mannschaftsfoto anstand, zeigten Wolfsburgs Bundesliga-Fußballerinnen, dass man nicht alles immer bierernst nehmen muss. Jetzt treten die Albereien aber wieder in den Hintergrund - die Saison geht los! Morgen (11 Uhr) starten die VfLerinnen mit dem Spiel beim SC Sand in die neue Spielzeit.

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Spaß muss sein: Ehe das offizielle Mannschaftsfoto entstand, alberten die VfL-Fußballerinnen vor den Fotografen ordentlich herum - ab morgen wird‘s ernst, die Saison startet.

Quelle: Roland Hermstein (2)

Eine Spielzeit, in der die Wolfsburgerinnen wieder auf drei Hochzeiten - Bundesliga, Champions League, DFB-Pokal - Spaß haben wollen. Den meisten Spaß hätte Trainer Ralf Kellermann vor allem dann, wenn er mit seiner Truppe mal wieder vor Titelverteidiger Bayern München stehen könnte...

Zum Abschluss der Spielzeit 2015/16 hatte Meister FC Bayern München zehn (!) Punkte Vorsprung. „Offen gesagt hat uns das schon gewurmt“, gibt Kellermann zu. „Das wollen wir diesmal ändern.“ Damit dieses Vorhaben gelingt, hat Kellermann den Kader gezielt verstärkt - mit Qualität: Mit Anja Mittag geht künftig eine der erfahrensten deutschen Stürmerinnen für Wolfsburg auf Torejagd, die Australierin Emily van Egmond und die Isländerin Sara Gunnarsdottir bringen weitere internationale Erfahrung mit.

Lustig, aber eben auch ehrgeizig und gut - für die VfL-Qualität stehen neben den Neuen auch die Olympiasiegerinnen Almuth Schult, Babett Peter, Isabel Kerschowski, Lena Goeßling und Alexandra Popp. Dass sie ohne Blessuren aus Rio zurück gekommen sind, erfreut den Coach. Auch die Französin Elise Bussaglia und die Schwedin Nilla Fischer haben die Spiele in Brasilien gut überstanden. In den letzten Tagen hat sich Kellermann ein genaues Bild von seinen „Olympioniken“ gemacht, schließt nicht aus, „dass nicht alle von Beginn an auf dem Platz stehen werden“.

Fehlen werden beim Start Luisa Wensing (Wadenbeinbruch) sowie Julia Simic (Syndesmoseriss) und Ewa Pajor (Infekt). Wobei Simic und Pajor Teile des Trainings in dieser Woche schon mitmachen konnten. Genau wie Noelle Maritz (Syndesmoseriss), für die das Spiel in Sand aber noch keine Option ist. Für Ramona Bachmann, die mit Rückenproblemen vor einiger Zeit kürzertreten musste, könnte es bis Sonntag reichen. „Sie hat eine gute Vorbereitung absolviert, genau wie Caroline Hansen und Zsanett Jakabfi, die auf dem besten Weg zu alter Stärke sind“, wie Kellermann berichtet.

Welche Ziele hat sich Kellermann mit seinen Spielerinnen für die neue Saison gestellt? „Wir messen den Saisonerfolg weiterhin nicht an Titeln, wollen aber am Ende der Spielzeit nach Möglichkeit vor den Bayern stehen!“ Weil sonst macht‘s ja auch nicht so viel Spaß...

von Dieter Kracht

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