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Drei-Tore-Heldin Jakabfi gibt Lob an Mitspielerinnen

Champions League Drei-Tore-Heldin Jakabfi gibt Lob an Mitspielerinnen

Nein, sie könne sich beim besten Willen nicht daran erinnern, wann ihr das schon mal gelang. „Ich weiß es ehrlich gesagt nicht“, so Zsanett Jakabfi nach ihrem großen Auftritt bescheiden. Drei Tore in einem Spiel - quasi im Alleingang hatte die ungarische Top-Fußballerin die Champions-League-Partie beim FC Chelsea für den VfL Wolfsburg entschieden.

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Und wieder Zsanett Jakabfi: Hier erzielt Wolfsburgs Ungarin (2. v. r.) das zweite ihrer drei Tore in London.

Quelle: Imago

Das 3:0 ist vorm Rückspiel am kommenden Mittwoch mehr als die halbe Miete, auch wenn die Dreifach-Torschützin in der ihr eigenen Art anführt: „Wir dürfen nicht denken, dass es schon geschafft ist.“

Trainer Ralf Kellermann freut sich über Jakabfis Glanz-Auftritt: „Ein bescheidener, angenehmer Mensch, eine absolute Teamplayerin.“ Und eine, die sich mit dem VfL identifiziert. Seit 2009 spielt sie in Wolfsburg, überzeugte von Beginn an mit ihrer Schnelligkeit, entwickelte nach und nach auch Torgefahr. „Sie wurde“, so Kellermann, „damals zu einer der besten Spielerinnen der Bundesliga.“

In der Saison 2012/13 bremste sie ein dreifacher Bänderriss, in der Spielzeit danach fiel sie mit Knochenmark-Ödem aus. Lange suchte sie ihre Form, seit ein paar Monaten ist sie wieder da - vor allem in den großen Spielen. Im Pokalfinale 2016 schoss sie beide Tore beim 2:1-Sieg gegen Sand, am Mittwoch schnürte sie den Dreierpack in London - und das, obwohl sie diesmal nicht als Spitze, sondern im rechten Mittelfeld agierte. „Weil sie auch defensivstark ist“, wie ihr Trainer erklärt. Arbeit nach hinten gab‘s allerdings für die 26-Jährige, die im Ticketing der VfL-GmbH arbeitet, eher wenig. Dafür war sie vorne dreimal da - und gab das Lob, das auf sie einprasselte, an ihre Mitspielerinnen weiter. „Ich wurde bei den Toren super bedient. Und unsere Defensive steht in dieser Saison richtig gut. Wir haben in fünf Spielern zuletzt nur ein Tor bekommen.“

apa

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