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„Diese Spiele sind Feiertage!“

Frauenfußball: Champions League „Diese Spiele sind Feiertage!“

Am Sonntag wollen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg den Grundstein legen, um zum dritten Mal in der Klubgeschichte ins Endspiel der Champions League einzuziehen. Im Halbfinale kommt es zum deutschen Duell gegen Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt. Anstoß im AOK-Stadion ist um 19.15 Uhr.

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Heiß auf die Halbfinals: VfL-Trainer Ralf Kellermann strahlte gestern auf der Pressekonferenz förmlich, freut sich auf die Spiele seiner Wolfsburgerinnen (r.) gegen Frankfurt.

Quelle: Imago23697418/23419443

„Beide Spiele gegen Frankfurt sind für uns Feiertage“, freut sich VfL-Coach Ralf Kellermann auf die Duelle. Seit Mittwoch liegt der VfL in der Bundesliga vier Punkte vor dem FFC auf Platz zwei, der zur Teilnahme an der Champions League 2016/17 berechtigt: „Also können wir die Spiele gegen Frankfurt ein Stück weit genießen.“ Und: Der Fokus des VfL liegt auf der Liga, „deshalb können wir jetzt die nötige Lockerheit an den Tag legen“.

Das gilt für Matt Ross, seinen Frankfurter Kollegen allerdings nicht. „Unser Ziel war es, in der Liga mindestens Zweiter zu werden und in der Champions League so weit wie möglich zu kommen“, so der Australier. „Platz zwei in der Bundesliga wird schwierig, also sind diese Spiele gegen den VfL für uns jetzt sehr wichtig“, betont der FFC-Coach. Verständlich, denn der Gewinner der Königsklasse ist auch für die nächste Saison qualifiziert.

Personell sieht es aber bei den Gästen nicht so rosig aus. Kerstin Garefrekes (Außenbandanriss) ist zwar mit in Wolfsburg, „ob sie spielen kann, werden wir aber erst am Sonntag sehen“, so Ross. Dzsenifer Marozsan (Wadenprobleme) saß gestern gar nicht im Bus, könnte heute aber nachkommen. Auf Wolfsburger Seite könnte neben den bekannten Langzeitverletzten nur Lena Goeßling (Knieprobleme) eventuell ausfallen. „Aber ich denke, dass es bei ihr reichen wird“, ist Kellermann zuversichtlich.

Und der VfL-Coach freut sich auf eine große Kulisse im AOK-Stadion. Bisher sind etwa 3000 Karten verkauft: „Ich hoffe aber auf über 4000 Fans - das haben sich beide Mannschaften verdient!“

dik

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