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Das ist der Weg zum dritten Titel

Frauenfußball-Bundesliga Das ist der Weg zum dritten Titel

Der Weg nach Berlin – für den VfL Wolfsburg ist er mit Wackersteinen gepflastert. Gestern war die Auslosung für Viertel- und Halbfinale in der Frauenfußball-Champions-League. Es warten erst der
FC Rosengard und danach wahrscheinlich Paris St. Germain.

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Wiedersehen: Wie im Champions-League-Finale im Mai trifft der VfL wieder auf Superstar Marta (r.).

Die Auslosung bedeutete aber auch: Es ist ein deutsches Endspiel in Berlin möglich – wenn auch der 1. FFC Frankfurt durchkommt. Ein deutsch-deutsches Duell zuvor ergab sich in der Auslosung nicht.

Schon das Viertelfinale wird eine pikante Angelegenheit. Wolfsburg und Rosengard – man kennt sich. So spielt Brasiliens Superstar Marta, vergangene Saison noch für den pleitegegangenen und vom VfL besiegten Finalisten Tyresö aktiv, dort. Genau wie DFB-Nationalspielerin Anja Mittag. Der VfL kennt Rosengard auch als Gegner. Bis Dezember 2013 firmierte der Klub noch als Malmö, wurde vom VfL besiegt. Wolfsburgs Coach Ralf Kellermann: „Wir treffen auf eine Spitzenmannschaft, die souverän Meister geworden ist und absolute Topspielerinnen in ihren Reihen hat. Das ist ganz sicher kein einfaches Los. Schon letztes Jahr waren die Spiele sehr, sehr eng.“

Dass der Weg ins Finale nicht leicht wird, war aber ohnehin klar. Kellermann: „Wir treten an, um uns mit den Besten zu messen und nehmen es daher, wie es kommt.“ Martina Müller, VfL-Siegtorschützin der Endspiele 2013 und 2014: „Es wird nicht einfach, aber ich freue mich auf spannende Duelle. Wenn wir diese Hürden nehmen können, haben wir es verdient, im Finale zu stehen.“

Unbequem für den VfL: Der Titelträger von 2013 und 2014 hat in jeder Runde das erste Heimrecht. Im Halbfinale wartet wahrscheinlich Paris – mit Ex-VfLerin Josephine Henning.

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