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Das Geheimnis der VfL-Null

Frauenfußall Das Geheimnis der VfL-Null

Die schwarze Null scheint im Moment eine besondere Anziehungskraft in Deutschland zu haben. Die VfL-Fußballerinnen kennen sich damit bestens aus, stand in der abgelaufenen Hinrunde in zehn von elf Partien hinten doch die Null. Nur ein Gegentor der Wolfsburgerinnen bedeuten eine neue Bestmarke seit Einführung der Bundesliga.

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Der einzige gegnerische Torjubel: Nur Potsdam traf in der Bundesliga-Hinrunde gegen den VfL - verlor aber trotzdem.

Quelle: CP24

Bisher hatte es nur der FFC Frankfurt geschafft, unter fünf Gegentoren in einer Halbserie zu bleiben - 2000/01 waren es für die Hessinnen aber immerhin noch drei kassierte Treffer, 2002/03 waren es vier. Die Wolfsburgerinnen toppen das auf sensationelle Weise. Zu Null gegen den besten Sturm der Liga (Frankfurt mit 39 Toren), zu Null auch gegen den zweitbesten Angriff (Bayern mit 32 Treffern). Nur gegen Potsdam fing sich der VfL ein Tor, Schützin war Genoveva Anonma. Doch einen Schaden hatte selbst das nicht angerichtet - die Wolfsburgerinnen gewannen die Partie mit 2:1.

„Wir haben eine Super-Defensive“, freut sich Innenverteidigerin Babett Peter, die im Sommer nach Wolfsburg gewechselt war. „Aber diese Bilanz ist nicht nur das Verdienst von uns fünf ganz hinten. Jeder reißt sich in dieser Mannschaft für den anderen den Hintern auf und arbeitet richtig gut gegen den Ball.“

Dass Peter nach ihrer langen Verletzungspause und ihrem Wechsel aus Frankfurt beim VfL gleich so gut in den Rhythmus gefunden hat, ist ebenso ein Erfolgsgeheimnis wie die Stärke ihrer Defensiv-Chefin. „Wir haben die beste Abwehrspielerin der Welt“, schwärmt Trainer Ralf Kellermann von Nilla Fischer. „Was sie im ganzen Jahr leistet, ist sensationell. Sie ist in der Form ihres Lebens.“

Nur ein Gegentor - wo führt das hin? Peter schmunzelnd: „Eine gute Defensive ist die Basis für Erfolg. Die wird am Ende ausschlaggebend sein, wenn es um die Meisterschaft geht.“

rs

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