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Darum stirbt der Hallenpokal

Frauenfußball Darum stirbt der Hallenpokal

Gestern wurden die VfL-Gegner für den DFB-Hallenpokal im Frauenfußball ausgelost. Es sind Leverkusen, Essen und Sand. Doch das ist eher zweitrangig. Denn es wird das letzte Turnier dieser Art sein, Schuld daran ist die FIFA. Und: Die Veranstaltung leidet unter einem ungünstigen Termin.

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Auf ein letztes Mal: Nadine Keßler (kl. Foto, l.) und der VfL spielen beim DFB-Hallenpokal in Magdeburg gegen Leverkusen, Essen und Sand – es wird die letzte Ausgabe dieses Turniers sein.

Quelle: Imago 15452204

Am 17. Januar findet der Cup in Magdeburg statt. Die Halle ist wie in den vergangenen Jahren ausverkauft. VfL-Trainer Ralf Kellermann bezeichnet die Veranstaltung, an der immer alle Bundesligisten teilnehmen, als „wichtigen Bestandteil des Terminkalenders“. Und doch ist das Ende beschlossen. Denn: Die FIFA zwingt alle Mitgliedsverbände, künftig ihre Hallenturniere nach Futsal-Regeln zu spielen. Heißt: Auch der DFB müsste den Hallenpokal umgestalten. „Darüber sind alle Bundesliga-Trainer informiert worden, und wir haben es alle abgelehnt. Der Hallenfußball mit einer Bande und den fußballähnlichen Regeln war attraktiv genug“, erklärt Kellermann. Dass sich daran etwas auf Druck des Weltverbandes ändern soll, „stößt auf Unverständnis“, so der Trainer.

So wird die Ausgabe zu Beginn des kommenden Jahres die letzte sein. Aber sie könnte unter dem Termindruck des WM-Jahres leiden. „Der Hallenpokal liegt diesmal unglücklich“, sagt Kellermann, der mit seiner Mannschaft Mitte Januar schon voll in der Vorbereitung auf die Rückrunde steckt. „Wir werden uns nicht extra auf das Turnier vorbereiten und alle Spielerinnen schonen, die mal mit Gelenkverletzungen zu tun hatten.“ Andere Mannschaften werden es ähnlich halten.

Dennoch rechnet der VfL-Coach mit einer „großartigen Stimmung und spannenden Spielen“ - in der Vorrundengruppe gegen Leverkusen, Essen und Sand.

rs

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