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DFB-Pokalfinale: „Wir haben keinen Druck“

Frauenfußball-Bundesliga DFB-Pokalfinale: „Wir haben keinen Druck“

Morgen wollen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg den ersten Titel in dieser Saison perfekt machen. Im DFB-Pokalfinale in Köln (17.15 Uhr, live in der ARD) trifft das Team von Trainer Ralf Kellermann auf Turbine Potsdam. Vor zwei Jahren siegten die Wolfsburgerinnen an gleicher Stelle mit 3:2.

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Es wird zur Sache gehen: Der VfL (l. Caroline Hansen) trifft morgen im Pokalfinale auf Turbine Potsdam (r. Genoveva Anonma).

Quelle: Kuppert/CITYPRESS24

„In diesem Endspiel zu stehen, ist für uns Freude pur“, sagt Wolfsburgs Meistercoach Kellermann. „Wir haben keinen Druck, freuen uns einfach nur, vor großer Kulisse bei einem hoffentlich schönen Spiel dabei zu sein.“ Ursprünglich wollte Kellermann den gleichen Kader, den er am Sonntag beim Champions-League-Aus in Paris nominiert hatte, mit nach Köln nehmen.

Doch daraus wird nichts, denn im Training gestern kurz vor der Abreise in die Domstadt verletzte sich Isabel Kerschowski. Diagnose: Bänderriss. „Das ist schade für Isabel“, so der Coach, der sich auf die Mittelfeldspielerin bei ihren Einsätzen immer verlassen konnte. Denkbar, das Youngster Joelle Wedemeyer, die heute eine Abi-Klausur schreibt, nachreist.

Vor Gegner Potsdam hat Wolfsburgs Trainer eine gehörige Portion Respekt. Verständlich, war es doch das Team von Trainer-Ikone Bernd Schröder, das dem VfL in der Bundesliga die einzige Niederlage mit 0:2 in Potsdam bescherte. Stark ist laut Kellermann die körperliche Präsenz aller Turbine-Spielerinnen, „die vor allem in der Offensive mit viel Tempo agieren“.

Der VfL-Coach erwartet Potsdam aggressiv und kampfbetont, „das ist ihr Spiel, das ist ihre Stärke“, so Kellermann. „So wollen sie einem den Schneid abkaufen, aber wir werden gegenhalten. Kämpferisch, aber vor allem mit fußballerischen Mitteln“, ist der Welttrainer des Jahres überzeugt. Um nach 2013 zum zweiten Mal den Pott nach Wolfsburg zu holen!

dik

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