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DFB-Pokal: VfL-Gastgeber spielt im Tatort mit

Wolfsburg bei Fortuna Dresden DFB-Pokal: VfL-Gastgeber spielt im Tatort mit

Sportlich ist alles klar, VfL-Trainer Ralf Kellermann bemüht nicht einmal die Floskel vom Gegner, den man nicht unterschätze dürfe: In der zweiten Runde des DFB-Pokals tritt Titelverteidiger VfL Wolfsburg am Samstag um 14 Uhr beim Drittligisten Fortuna Dresden an. Für die Gastgeber ist es das Spiel des Jahres, für Wolfsburg ein Pflichtsieg.

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Am Samstag VfL-Gastgeber: Fortuna Dresden mit den Tatort-Schauspielerinnen Karin Hanczewski und Alwara Höfels.

Quelle: ffc-fortuna.de

In Dresden wird fleißig die Werbetrommel gerührt - da passt es gut, dass die Fortuna-Spielerinnen jetzt auch noch Tatort-Stars werden. Ende September wurde bei einer Trainingseinheit gedreht, in dem Film mit den Dresdner Ermittlerinnen Alwara Höfels (bekannt aus „Fack ju Göhte“) und Karin Hanczewski geht es unter anderem um eine Mordzeugin, die Fußballerin ist - gesendet wird der Krimi allerdings erst 2017.

Der Verein hat eine bewegte Vergangenheit, wurde 1978 als Betriebssportgemeinschaft Lufttechnische Anlagen Dresden gegründet und ist nach Auf- und Abstiegen und nach mehreren Umbenennungen seit 2009 drittklassig. Sportvorstand Roland Hönisch, der gleichzeitig als Torwarttrainer arbeitet, hat sich den Sprung in die Bundesliga „in den nächsten vier bis sieben Jahren“ auf die Fahnen geschrieben. Aktuell belegt das Team von Trainer Andreas Pach Platz zwei in der Regionalliga Nordost.

Zusammen mit einigen seiner Spielerinnen hat Pach den VfL beim 2:0 gegen Duisburg in Wolfsburg beobachtet. Sein Wunsch vor dem Duell am Samstag: „Wir wollen uns vor allem gut präsentieren, alles andere wäre vermessen.“ Und: „Es wäre schön, wenn bei Wolfsburg auch der eine oder andere Star mitspielt...“

Diesen Wunsch kann Kellermann zumindest teilweise erfüllen. Zwar werden Alexandra Popp, Nilla Fischer und einige andere Stammspielerinnen geschont, die Pokal-Elf wird aber immer noch hochkarätig sein. „Wenn wir mit Nationalspielerinnen wie Anja Mittag, Noelle Maritz, Vanessa Bernauer, Elisa Bussaglia oder Tessa Wullaert auflaufen, ist das alles andere als eine B-Elf.“ Das Spiel soll dann nur eine Zwischenstation sein: „Wir haben in den letzten vier Jahren dreimal den Titel gewonnen. Wenn man einmal beim Endspiel in Köln war, dann will man immer wieder dorthin...“

apa

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