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Cool und kampfstark: VfL gewinnt Top-Spiel

Frauenfußball-Bundesliga Cool und kampfstark: VfL gewinnt Top-Spiel

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um die deutsche Meisterschaft gesetzt! Der Titelträger der vergangenen beiden Jahre gewann das Spitzenspiel der Bundesliga gestern vor 1800 frierenden Zuschauern mit 2:0 (2:0) gegen den FFC Frankfurt – und übernahm die Tabellenspitze.

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Und drin: Angreiferin Martina Müller (h.) schiebt zur VfL-Führung ein, Keeperin Anke Preuß kann nur noch hinterherschauen.

Quelle: CP24

Da der FC Bayern gestern Nachmittag über ein 0:0 in Essen nicht hinauskam, schoben sich die Wolfsburgerinnen an den Münchnerinnen vorbei auf Platz eins, haben jetzt zwei Punkte Vorsprung. Der Abstand zu Frankfurt ist sogar auf vier Zähler angewachsen.

Und das geschah auf beeindruckende Art und Weise. Der VfL setzte die Gäste von der ersten Minute an unter Druck, spielte dauerhaft Pressing und wirkte im Vergleich zum individuell mindestens gleich gut besetzten FFC mannschaftlich deutlich geschlossener. Das einzige, was dem VfL zunächst fehlte, waren die Torchancen. Dafür klingelte es direkt bei der ersten. Alexandra Popp bediente per Traumpass Martina Müller – und die schob aus spitzem Winkel eiskalt ein.

Die Vorentscheidung fiel kurz vor der Pause: Bei einer Freistoß-Flanke von Lena Goeßling irritierte Babett Peter die Frankfurter Torfrau Anke Preuß so sehr, dass der Ball ohne Berührung ins Tor flatterte.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Wolfsburgerinnen die Partie souverän runter, ein Aufbäumen war beim FFC nicht zu erkennen.

Dessen Trainer Colin Bell kündigte zwar an: „Wir werden in der Meisterschaft weiter Gas geben.“ Der VfL hat sich aber „ein kleines Polster“ (Trainer Ralf Kellermann) geschaffen. „Das wollen wir bis zur Winterpause unbedingt verteidigen“, so der Coach, der aber auch weiß: „Es ist noch keine Vorentscheidung um die ersten beiden Plätze gefallen. Im neuen Jahr haben wir echte Hammer-Aufgaben.“ Denn dann muss Kellermanns VfL noch bei den großen drei Titelkonkurrenten Bayern, Frankfurt und Bayern auswärts antreten.

rs

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