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Champions-League: Kerschowskis Finaltraum

Frauenfußball-Bundesliga Champions-League: Kerschowskis Finaltraum

Wenn sie an den Berliner Jahn-Sportpark denkt, kommen bei VfL-Stürmerin Isabel Kerschowski Kindheitserinnerungen hoch. In dem Stadion, wo sie erste Leichtathletik-Wettkämpfe bestritten hatte, wird im Sommer das Champions-League-Finale im Frauenfußball ausgetragen.

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Berlin lockt: VfL-Stürmerin Isabel Kerschowski möchte das Champions-League-Finale in ihrer Heimatstadt spielen - das Stadion im Jahn-Sportpark (kl. Foto) kennt sie gut.

Quelle: Boris Baschin

Auch deshalb fiebert die Wolfsburgerin heute bei der Auslosung fürs Viertel- und Halbfinale der Königsklasse besonders mit. Um 14 Uhr entscheidet das Los, wen Titelverteidiger VfL auf seinem Weg nach Berlin ausschalten muss. Echte Hammer-Aufgaben wie der FFC Frankfurt, Rosengard aus Schweden oder Paris St. Germain sind im Topf. Gegen Linköping, Bristol, Bröndby und Glasgow wären die Wolfsburgerinnen aber klarer Favorit.

„Ich bin gespannt“, sagt Kerschowski, die die Auslosung am Computer verfolgt. „Man kann nicht beeinflussen, wer es wird - also nehme ich‘s, wie‘s kommt. Zumal ich glaube, dass es uns jeder Gegner nicht leicht machen wird.“ Gewinnen will Kerschowski das Viertel- und Halbfinale - aber noch ein kleines bisschen mehr als ihre hochmotivierten Teamkolleginnen. „Ein Finale in meiner Heimatstadt wäre ein Traum“, sagt sie.

Im Ostberliner Bezirk Marzahn ist sie aufgewachsen - nicht allzu weit entfernt vom Endspiel-Ort am Prenzlauer Berg. „Ich kenne den Jahn-Sportpark sehr gut, war da recht oft. Mein Vater ist dort groß geworden, und ich hatte früher selbst Leichtathletik-Wettkämpfe in diesem Stadion“, erinnert sich die Angreiferin an die Zeit vor der Fußball-Laufbahn.

Heute erfährt Kerschowski, wen der VfL bezwingen muss, damit sie als Kickerin in die alte Heimat zurückkommt. Sie frohlockt: „Ich schätze unsere Chancen sehr hoch ein, ins Finale zu kommen. Wir zeigen gerade, wie groß unser Ehrgeiz ist.“

rs

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