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Carlson warnt vor Le Sommer und Co.

Frauenfußball-WM Carlson warnt vor Le Sommer und Co.

Deutschland gegen Frankreich - am Freitag steigt der Viertelfinal-Knaller bei der Frauenfußball-WM in Kanada. Beide Teams haben sich im bisherigen Turnierverlauf in die Favoritenrolle gespielt. Worauf kommt es im direkten Duell an? Britta Carlson, Co-Trainerin des VfL Wolfsburg, hat die Französinnen beim Achtelfinal-3:0 gegen Südkorea in Montreal beobachtet.

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Seite an Seite mit der Bundestrainerin: Britta Carlson (r.) verfolgte mit Silvia Neid das Frankreich-Spiel.

Carlson beobachtet seit dem Wochenende die WM vor Ort, verfolgte die Partie im überdachten Olympic Stadium Seite an Seite mit Bundestrainerin Silvia Neid - und auf deren Team kommt einiges zu. „Frankreich ist technisch wahnsinnig stark“, so Carlson. „Vor allem Eugenie Le Sommer, die in der Form ihres Lebens ist.“ Das Zusammenspiel der Star-Stürmerin von Olympique Lyon mit Louisa Necip, Marie-Laure Delie oder Elodie Thomis sei „ganz schwer zu verteidigen“. Wirksamstes Mittel: „Schon die Pässe auf die Offensivspielerinnen verhindern, zustellen - und nicht wie die Südkoreanerinnen den Passwegen nur hinterherlaufen.“

Haben die Französinnen auch Schwächen? „Wenige“, so Carlson. „Torfrau Sarah Bouhaddi ist manchmal ein kleiner Bruder Leichtfuß. Und man muss sehen, wie das Team reagiert, wenn es in einem wichtigen Spiel richtig Druck hat.“ Und: „Die deutsche Offensive ist nicht schwächer als die der Französinnen. Außerdem haben deutsche Mannschaften immer einen kleinen Mentalitäts-Vorteil.“

Nicht so schön: Das überdachte Olympic Stadium, in dem am Freitag gespielt wird, „wirkt eher wie eine große Basketballhalle“, findet Carlson. „Ich habe mich gefühlt wie bei einem Hallenturnier - das ist nicht unbedingt die Atmosphäre, die man sich für eine WM wünscht.“

apa

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