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Blässe: „Ich genieße es, dabei zu sein“

Frauenfußball Blässe: „Ich genieße es, dabei zu sein“

Spätes Debüt für Anna Blässe in der A-Nationalmannschaft der Frauen: Beim Algarve-Cup kam die 28-jährige Fußballerin des VfL Wolfsburg nach der Pause gegen China zum Einsatz. Ihr gelungener Auftritt beim 2:0-Sieg stand etwas im Schatten der schweren Verletzung ihrer Teamkollegin Luisa Wensing.

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Sie genießt ihr erstes Mal einfach: Anna Blässe (l.) vom VfL Wolfsburg gab am Freitag beim Algarve-Cup ihr Debüt für die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft.

Quelle: Imago 19178740

Die Freude bei der Mittelfeldspielerin war groß, als sie vor einer Woche von Bundestrainerin Silvia Neid für das traditionsreiche Turnier in Portugal nachnominiert wurde. In der ersten Partie gegen Schweden (2:4) musste sie noch zuschauen, doch am Freitag gegen China war es dann soweit. „Ich war ziemlich aufgeregt“, gibt Blässe zu, „es war aber sehr schön.“ Ob sie heute im letzten Gruppenspiel gegen Brasilien (18.30 Uhr, live auf Eurosport) wieder zum Einsatz kommt, darüber macht sich die schnelle Mittelfeldspielerin keine Gedanken: „Ich genieße es einfach, dabei zu sein.“

Nicht nur die Debütantin, auch die anderen Spielerinnen waren in Gedanken bei Wensing, die nach ihrem Wadenbeinbruch heute in Hannover operiert wird. „Wir wollen jetzt auch für alle Verletzten spielen“, sagte Alexandra Popp, die an den schlechten Nachrichten besonders zu knabbern hatte. Denn auch Nadine Keßler, Weltfußballerin 2014, muss sich am Mittwoch einem neuerlichen Eingriff am Knie unterziehen. „Das ist so bitter“, sagte Torhüterin Almuth Schult. „Kessi ist eine wichtige Person, sie hat bei der EM 2013 viel dazu beigetragen, dass wir gewonnen haben“, so Schult, die gegen China 90 Minuten zwischen den Pfosten stand. Am Freitag nicht dabei war übrigens Mittelfeldspielerin Lena Goeßling, die wegen einer leichten Knieblessur geschont wurde.

Gegen das brasilianische Team um die fünfmalige Weltfußballerin Marta muss heute laut Schult eine weitere Steigerung her. „Die Leistungskurve zeigt nach oben“, so Schult. „Dann haben wir hoffentlich sechs Punkte und noch die Chance auf den Gruppensieg.“

dik

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