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Auf nach Gladbach: Sieg beim Letzten ist Pflicht

Frauenfußball: VfL Wolfsburg Auf nach Gladbach: Sieg beim Letzten ist Pflicht

Im Bus, der am Freitag die Fußballerinnen des Bundesligisten VfL Wolfsburg Richtung Westen chauffierte, fehlten einige Stammspielerinnen. Neben den bereits bekannten Ausfällen muss Trainer Ralf Kellermann beim Schlusslicht Borussia Mönchengladbach (Samstag, 14 Uhr) auch Lena Goeßling und Sara Gunnarsdottir ersetzen.

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Ersatzgeschwächt zum Schlusslicht: Babett Peter (l.) und der VfL Wolfsburg müssen in der Bundesliga-Partie bei Borussia Mönchengladbach auf einige Stammspielerinnen verzichten.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg . Dass Luisa Wensing (Wadenbeinbruch), Caroline Hansen (Haarriss) und Joelle Wedemeyer (Adduktorenprobleme) nicht zur Verfügung stehen, war schon länger klar. Auch Angreiferin Anja Mittag, die schon am Mittwoch bei der 0:1-Heimniederlage gegen Potsdam wegen anhaltender Knieprobleme passen musste, ist noch nicht fit. Jetzt gesellt sich die Doppelsechs mit Goeßling (Knochenödem) und Gunnarsdottir (Infekt) dazu. „Das ist schon eine Menge“, bedauert Kellermann die lange Liste seines Lazaretts. Und gestern beendete Julia Simic wegen muskulärer Probleme das Abschlusstraining einige Minuten vor ihren Mannschaftskolleginnen, wird aber im Kader sein.

„Wir sind gut aufgestellt, um diese Ausfälle aufzufangen“, ist Kellermann dennoch zuversichtlich. „Spielerinnen, die zuletzt wenig gespielt haben, brennen darauf, zum Einsatz zu kommen“, so der Coach. Wie die Schweizerin Vanessa Bernauer oder die Französin Elise Bussaglia.

Auch wenn Gastgeber Mönchengladbach nach sieben Spielen ohne jeden Punkt das Tabellenende ziert, wollen Kellermann und seine Spielerinnen die Partie bei den Borussinnen nicht auf die leichte Schulter nehmen: „Nach dem 0:8 zum Start gegen Frankfurt haben sie sich stabilisiert, zuletzt mit knappen Ergebnissen verloren.“ Dennoch ist das Ziel der Wolfsburgerinnen klar. Kellermann: „Wir müssen die drei Punkte holen, alles andere zählt nicht!“

von Dieter Kracht

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