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Almuth Schult: Gegen die Zimmerkollegin geht‘s um Gold

Olympia: Frauenfußball-Finale Almuth Schult: Gegen die Zimmerkollegin geht‘s um Gold

Rio de Janeiro. Ein Sieg fehlt noch: Dann hat die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen gewonnen. Diesen Traum will sich Torhüterin Almuth Schult, eine von sechs Spielerinnen des VfL Wolfsburg im Finale im Maracana-Stadion von Rio, erfüllen.

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Gold. Gold. Gold. Gold. Gold.

Eine von sechs VfLerinnen im Finale: Almuth Schult.

Quelle: dpa

„Es kribbelt schon“, erzählt Schult im Gespräch mit www.dfb.de . Die Wolfsburgerin hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die DFB-Auswahl am Freitag (22.30 Uhr) zum ersten Mal überhaupt um Gold spielen darf. Hatte die 34-fache Nationalspielerin in den Spielen zuvor nicht immer den sichersten Eindruck gemacht, glänzte sie beim 2:0-Halbfinalsieg gegen Kanada mit einigen starken Paraden.

Die werden am Freitag auch notwendig sein, wenn es gegen die starken Schwedinnen geht. Mit Nilla Fischer, der VfL-Kapitänin, als Abwehrchefin der Skandinavierinnen. „Es ist schon lustig, weil wir gute Freundinnen sind, bei Auswärtsspielen sogar Zimmerkolleginnen sind“, sagt Schult. „Ich mag Nilla sehr gerne, aber dieses Mal will ich auf jeden Fall gegen sie gewinnen.“

Kurz vor dem Abflug aus Belo Horizonte Richtung Rio meinte Schult: „Wir freuen uns tierisch aufs olympische Dorf.“ Und von dort aus geht es am Freitag ins legendäre Maracana, die riesige Fußball-Schüssel in der Olympiastadt. Das Stadion, in dem die Männer-Nationalmannschaft bei der WM 2014 im Finale gegen Argentinien mit 1:0 den WM-Titel holte. Schult: „Damals habe ich schon gedacht, dass es ein Traum sein muss, in diesem berühmten Stadion zu spielen.“

dik

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