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0:2 gegen Paris: Ein trauriger VfL-Tag

Frauenfußball 0:2 gegen Paris: Ein trauriger VfL-Tag

Martina Müller weinte bei ihrer Auswechslung, und das lag nicht nur daran, dass es das letzte Heimspiel ihrer großen VfL-Karriere war. Auch die Partie und das Ergebnis waren traurig: Mit 0:2 (0:2) unterlagen Wolfsburgs Fußballerinnen am Samstag im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Paris St. Germain.

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Gefallener Favorit: So viel Lina Magull (l.) fiel auch der VfL Wolfsburg gegen Paris in der Frauenfußball-Champions-League. Eine 0:2-Niederlage gilt es im Rückspiel auszubügeln.

Sabrina Delannoy per Foulelfmeter und die Costa-Ricanerin Shirley Cruz Trana per Sonntagsschuss beendeten mit ihren Treffer zwei große Wolfsburger Serien: Zum ersten Mal überhaupt hat der VfL eine internationale Partie verloren – im 25. Spiel. Und nach 58 Heimpartien ohne Niederlage gab es erstmals wieder eine VfL-Pflichtspielpleite auf eigenem Platz.

„Das war ein gebrauchter Tag“, stöhnte Geburtstagskind Müller (wurde 35), die in der vergangenen Woche ihr Karriere-Ende bekanntgegeben hatte. Es sei „sehr emotional“ gewesen, zum letzten Mal in Wolfsburg (der VfL hat in dieser Saison nur noch Auswärtsspiele) zu spielen. Sie selbst hätte fast für fröhlichere Gesichter gesorgt, scheiterte nach noch nicht einmal 100 Sekunden mit einer guten Chance an PSG-Keeperin Katarzyna Kiedrzynek.

Bitter. Es blieb die einzige VfL-Chance! Der Rest das Spiels  gehörte Paris, auch wenn beim Strafstoß zum 0:1 (Anna Blässe soll Aurelie Kaci zu Fall gebracht haben) die schwedische Schiedsrichterin Pernilla Larsson etwas half.  Torhüterin Merle Frohms (20), die kurzfristig für Nationalkeeperin Almuth Schult (Wadenverletzung) einsprang, war ebenso chancenlos wie beim 2:0.

Körperlich stärker, fußballerisch reifer – so behielt Paris Spielkontrolle, der Sieg war verdiente.

Die eingewechselte Kheira Hamraoul sah nach einem Ellenbogenschlag gegen Vanessa Bernauer Rot; kurz zuvor war VfL-Trainer Ralf Kellermann wegen Reklamierens auf die Tribüne verbannt worden.

dik

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Platzverweis: Die schwedische Schiedsrichterin Pernilla Larson (l.) schickte VfL-Trainer Ralf Kellermann auf die Tribüne.

Ist der Traum vom Champions-League-Triple für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg ausgeträumt? Nach dem 0:2 gegen Paris St. Germain muss sich der Titelverteidiger im Rückspiel am kommenden Sonntag (18 Uhr) gewaltig steigern, will er sich das Final-Ticket für den 14. Mai in Berlin noch sichern.

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