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0:1! Wolfsburg kassiert gegen Potsdam erste Saisonpleite

Frauenfußball-Bundesliga 0:1! Wolfsburg kassiert gegen Potsdam erste Saisonpleite

Erste Saisonniederlage für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg: Im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Tabellenführer Turbine Potsdam unterlag die Elf von Trainer Ralf Kellermann am Mittwochabend mit 0:1 (0:0). Das Tor des Tages erzielte Eseosa Aigbogun mit einem Kopfball.

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Nach dem Abpfiff: Turbines Torschützin Eseosa Aigbogun (M.) freut sich mit ihren Mannschaftskolleginnen über den Sieg in Wolfsburg, Alexandra Popp liegt enttäuscht am Boden.

Quelle: Imago

Wolfsburg. Die Wolfsburgerinnen, die vor gut 1600 Zuschauern im Vergleich zum letzten Spiel gegen Frankfurt am Mittwoch auf Caroline Hansen (WAZ berichtete) und kurzfristig auch auf Angreiferin Anja Mittag verzichten mussten, fanden gegen die hochstehenden Potsdamerinnen nur schwer ins Spiel, agierten zu fehlerhaft und stellten die gut organisierte und bissige Turbinen-Abwehr kaum vor Probleme. Potsdams beste Offensivszene war ein Schuss von Kapitänin Lia Wälti - VfL-Torhüterin Almuth Schult konnte den Ball über die Latte lenken. „Beide Teams haben zwar viel investiert, sich aber weitgehend im Mittelfeld neutralisiert und kaum Torchancen herausspielen können“, so Kellermann.

Auch nach dem Wechsel bestimmten die Abwehrreihen das Geschehen - bis nach gut einer Stunde die mitgereisten Potsdamer Fans jubeln durften. Nach einer zuerst abgewehrten Ecke konnte Wälti im zweiten Versuch flanken. Schult und Abwehrspielerin Babett Peter behinderten sich im Luftduell, so dass der Ball von Aigboguns Kopf ins Netz flog. Kellermann: „Wir sind sehr enttäuscht, dass wir das Spiel durch eine eigentlich schon abgewehrte Standardsituation verloren haben.“

Nach dem Gegentor versuchte der VfL Druck zu machen, stellte hinten von Vierer- auf Dreierkette, kam aber nur nach lang geschlagenen Bällen in den Strafraum, wo Turbines Verteidigerinnen Inka Wesely und Johanna Elsig (VfLerin Alexandra Popp: „Die beiden Bäume“) nichts anbrennen ließen. Echte Torchancen sprangen für den insgesamt viel zu harmlosen VfL nicht mehr heraus.

dik

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