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Zusammen in einer Liga: Das sagen Coppi und Ismaël vor dem Saisonauftakt

Fußball-Regionalliga: Zusammen in einer Liga: Das sagen Coppi und Ismaël vor dem Saisonauftakt

Wolfsburg. In der Fußball-Regionalliga sind erstmals zwei Wolfsburger Klubs dabei: Titelverteidiger VfL Wolfsburg II erwartet am Samstag (12 Uhr, AOK-Stadion) ETSV Weiche Flensburg und Aufsteiger Lupo/Martini gastiert ebenfalls am Samstag (16 Uhr) beim Lüneburger SK.

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Treffen vor dem Start: Valérien Ismaël (l.), Trainer des VfL Wolfsburg II, und Francisco Coppi, Coach des Aufsteigers Lupo/Martini Wolfsburg, im gemeinsamen Gespräch über die Regionalliga-Saison 2016/17.

Quelle: Roland Hermstein

Im Interview mit WAZ-Sportjournalist Dieter Kracht sprechen VfL-II-Trainer Valérien Ismaël und Lupo-Coach Francisco Coppi über Hoffnungen und Erwartungen an die neue Spielzeit.

Sind Sie gut vorbereitet?

Coppi: Ich hoffe doch. Wir freuen uns riesig. Schön, dass es endlich losgeht!

Ismaël: So denke ich nach der langen Vorbereitungszeit auch. Ich bin froh, dass die Saison anfängt.

Eine Saison mit einem Konkurrenten aus Wolfsburg...

Coppi: Halt! Wir sind zwar in der gleichen Liga, aber keine Konkurrenz für den VfL.

Wieso nicht?

Coppi: Das sind doch zwei verschiedene Welten. Auf der einen Seite Vollprofitum – und bei uns gehen die Spieler arbeiten oder studieren.

Ismaël: Ich finde es trotzdem gut, dass Lupo bei uns in der Liga dabei ist. Beide Klubs können davon profitieren.

Zum Beispiel?

Ismaël: Spieler, die es bei uns aus den unterschiedlichsten Gründen nicht schaffen, können zu Lupo gehen. Viele haben es schon gemacht, wie jetzt David Chamorro und Mohamed Dallali.

Coppi: Es ist sicher ein Vorteil für uns, dass das Verhältnis zum VfL seit Jahren hervorragend ist. Bei uns können diese Spieler Praxis sammeln – und eventuell später zum VfL zurückkehren.

Ismaël: Zudem bleiben diese Spieler in der Region, im gewohnten Umfeld. Das darf man nicht unterschätzen.

Herr Ismaël, was trauen Sie Lupo zu?

Ismaël: Wenn Lupo von Verletzungen verschont bleibt, traue ich ihnen den Klassenerhalt zu. Wenn ich mir die Absteiger der vergangenen Saison wie Schilksee oder Cloppenburg anschaue, hat Lupo die nötige Qualität, drin zu bleiben.

Coppi: Wir wollen am Ende über dem Strich stehen – dafür haben wir, glaube ich, gute Voraussetzungen.

Die wären?

Coppi: Wir haben gut ausgebildete und auch erfahrene Spieler, wie zum Beispiel Rico Schlimpert und Jan-Christian Meier. Außerdem passt es im Verein, wo die Verantwortlichen mit viel Umsicht und Ruhe agieren.

Und was macht der VfL II, Herr Coppi?

Coppi: Auch wenn Valérien viele junge Spieler einbauen muss, hat der VfL II die Qualität, wieder ganz oben mitzuspielen. Ich hatte es schon früher gesagt, dass ich dem VfL II den Aufstieg in die dritte Liga wünsche. Daran hat sich nichts geändert.

Ismaël: Natürlich wären wir gern aufgestiegen, zumal die Bedingungen in der dritte Liga, zum Beispiel die Plätze, doch deutlich besser sind. Aber unser Primärziel ist es, junge Spieler an die Bundesliga heranzuführen.

Und wo wollen Sie sportlich am Ende landen?

Ismaël: Wir wollen schon um Platz eins mitspielen, aber dafür muss auch in dieser Saison alles passen.

Wer sind die Konkurrenten im Meisterschaftsrennen?

Ismaël: Unser erster Gegner Flensburg zählt wieder dazu. Und auch Oldenburg, obwohl es auch beim VfB einen großen personellen Umbruch gegeben hat.

Und mit wem kämpft Lupo um den Klassenerhalt?

Coppi: Natürlich zählen neben uns die Mitaufsteiger dazu. Wichtig ist für uns ein guter Start, dann können wir am Ende die Klasse halten.

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