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Wushu-DM beim VfL

Kampfkunst Wushu-DM beim VfL

Im Hintergrund ruhte ein (künstlicher) Drache, die Aktiven trugen kostbare, prachtvolle, oft rot- oder goldschimmernde Kostüme, es wurden Säbel geschwungen, flogen Sportler durch die Luft - chinesische Kampfkunst war angesagt. Unübersehbar. Die Sporthalle der BBS I war am Samstag das Zentrum des Wushu, der VfL Wolfsburg richtete die deutschen Meisterschaften aus.

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Artistik: Auch solche Luftsprünge waren bei der Wushu-DM in Wolfsburg zu sehen.

Quelle: Boris Baschin

Über 200 Aktive waren am Start, in der Summe am erfolgreichsten schnitten die Sportler aus der Hochburg aus München ab. Die unterschiedlichsten Bewegungsabläufe, von schnellen Kampfbewegungen bis hin zu eher sinnlichen und meditativen Ausdrucksformen, waren zu sehen - mal tänzerisch mit Fächern, mal akrobatisch mit Stäben.

In der Mannschaftswertung wurde der VfL Fünfter, in der Einzelwertung freute er sich über zweimal Gold, 19 Mal Silber und zwölfmal Bronze. Die Wolfsburger Meistertitel gingen in den Bereich „Taiji“ ab 45 Jahre: Rüdiger Gruetz trainiert seit mehr als zwölf Jahren beim VfL und wurde in der Klasse 32er Taiji Schwert mit der Goldmedaille belohnt. Andrea Kutzner (seit mehr als zehn Jahren Training beim VfL) holte sich den Titel im 24er Taiji Faust.

„Ich bin mit der Veranstaltung mehr als zufrieden, es waren würdige Titelkämpfe“, freute sich Anke Zhang in den späten Stunden des Samstags nach Beendigung der Wettbewerbe. Sie war in der Organisation der Dreh- und Angelpunkt, war ständig im Einsatz - und gewann noch drei Silbermedaillen.

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