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Wolfsburgs Wojcicki siegt, Titelkampf soll 2018 her

Boxen Wolfsburgs Wojcicki siegt, Titelkampf soll 2018 her

Ein Spaziergang war es nicht, doch die Bilanz des Wolfsburger Profi-Boxers Patrick Wojcicki bleibt sauber: Der Mittelgewichtler gewann auch seinen zehnten Profi-Kampf, der Franzose Fouad El Massoudi verlangte ihm jedoch alles ab – am Ende entschieden die Punktrichter.

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Zehnter Sieg: Wojcicki bringt sich weiter in Stellung.

Quelle: Imago/Jan Huebner

Berlin. „Es war ein interessanter Kampf, ein ganz anderer Gegner als sonst“, resümierte Wojcicki. Wie erwartet legte El Massoudi häufig den Rückwärtsgang ein, versuchte Wojcicki aus der Reserve zu locken. „Er hat oft die Auslage gewechselt und versucht, mich zu provozieren“, so der Wolfsburger.

Der Mittelgewichtler blieb jedoch cool, landete einige gute Kopftreffer. „Aber er war schwer zu erwischen, hat sich sehr klein gemacht“, sagte Wojcicki weiter. „Ein echter Ringfuchs eben. Bei seinen Überraschungs-Angriffen hatte er oft den Kopf vorn und wollte mir wohl einen Cut verpassen“, vermutete Wojcicki, der lediglich einige Beulen davontrug. „Das gehört zum Profigeschäft dazu.“

Letztlich nutzten alle Tricks des Franzosen nichts – die Punktrichter entschieden einstimmig für Wojcicki, der damit auch seinen zehnten Profi-Kampf gewann. Der Wolfsburger freute sich neben dem Erfolg auch über die Kulisse von fast 6000 Zuschauern bei der World Boxing Super Series. Im Hauptkampf unterlag Marco Huck dem Ukrainer Alexander Usyk, der in der Vorbereitung auf den Gifhorner Artur Mann als Sparringspartner gesetzt hatte. „Die Veranstaltung war top aufgezogen. Es waren auch einige Wolfsburger da, die mich angefeuert haben“, freute sich der 26-jährige, der nun in Richtung Titelkampf schielt – allerdings nicht mehr in 2017. Wojcicki: „Einen Kampf soll es in diesem Jahr auf jeden Fall noch geben, aber nicht um einen Gürtel. Wir peilen einen Intercontinental-Titel Anfang 2018 an.“

Von Yannik Haustein

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